Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
| Name | Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration |
| Architekt | Gärtner Friedrich von |
|---|---|
| Stadtbezirk | 3. Maxvorstadt |
| Stadtbezirksteil | Universität |
| Straße | Ludwigstraße 27 |
| Jahr Baubeginn | 1838 |
| Jahr Fertigstellung | 1843 |
| Kategorie | Keine Kategorie |
| Baustil | Keine Kategorie |
| Suchbegriffe | Bergwerks- und Salinen-Administration |
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Ehem. Bergwerks- und Salinen-Administration, jetzt Teil der Ludwig-Maximilians-Universität, dreigeschossiger, langgestreckter Eckbau mit farbiger, Terrakotta verblendeter Fassade, ein Hauptwerk von Friedrich von Gärtner, 1838-43, Wiederaufbau 1949-59; anschließend Mauer an der Schellingstraße, gleichzeitig.
Zauner - München in Kunst und Geschichte (1914)
Bergwerk- und Salinenadministration. Ludwigstr. 16. Einer der schönsten romanischen Bauten von Gärtner, 1840—43; erster Münchner Versuch, die Fassade nach mittelalterlich-italienischer Weise mit Terrakotta-Vorsetzziegeln zu verkleiden (vorbildlich namentlich für die Bürkleinschen Bahnhof bauten). Reichornamentiertc Tür- und Fensterumrahmung [Bb und HR].
Reber - Bautechnischer Führer durch München (1876)
Dieser in den Jahren 1840—43 von Gärtner ausgeführte Bau (Ludwigsstrasse No. 16) zeichnet sich aus durch die mit ausserordentlicher Sorgfalt hergestellten Terrakotten, mit denen die Paraden verkleidet sind und ist in dieser Beziehung wohl eines der bemerkenswerthesten Bauwerke der neueren Zeit. Die Ausführung ist, wie diess auch bei den Bürklein’schen Backsteinbauten der Fall ist, so erfolgt, dass die Verkleidung erst nachträglich hergestellt wurde, um möglichst genau schliessende Fugen zu erhalten.
Nagler - Acht Tage in München (1863)
Das Bergwerks- und Salinen - Administrationsgebäude, an der Ludwigsstraße Nr. 16, wurde von 1840—1843 nach F. v. Gärtner's Plan erbaut, und zeichnet sich durch die geschmackvolle Bekleidung der Facade von rothen und gelben Ziegeln aus.
Es bietet auch schöne architektonische Einzelnheiten.