Münchner Architektur

Wasserkraftwerk 1

Name Wasserkraftwerk 1
Architekt Blößner August  
Stadtbezirk 19. Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln
Stadtbezirksteil Thalkirchen
Straße Zentralländstraße 41
Jahr Baubeginn 1906
Jahr Fertigstellung 1906
Kategorie Technische Bauwerke
Kraftwerk
Baustil Keine Kategorie
Unterkategorie Kraftwerk  
Suchbegriffe Wasserkraftwerk Isarwerk I 

Plan

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Beschreibung

Wasserkraftwerk 1 der Stadtwerke München, vormals Südwerk bzw. Isarwerk I, 1906-08 als erstes städtisches Elektrizitätswerk nach Entwurf von August Blößner in Form eines stattlichen Walmdachbaus errichtet; quer zum Isarkanal gelegenes Krafthaus mit Wasserkammer, Einlaufschleuse, Schützen und Leerschußkammern, Stahlbetonbau, verputzt, mit hohem Walmdach, erdgeschossiger Oberstromfassade (Südseite) und zweigeschossiger Unterstromfassade, symmetrisch gegliedert, an den Ecken abgerundet, mit zwei großen Rundbogenfenstern in der Mittelachse für die Schaltwarte, Erker an der Ostseite, mit Ausstattung (u. a. Schaltwarte, Laufkran; drei Francis-Doppelzwillingsturbinen, drei Schenkelpol-Synchron-Generatoren); ältestes noch arbeitendes Kraftwerk an der Isar im Stadtgebiet.

Quellen

Südwerk

München und seine Bauten (0)

Die „Südwerk" genannte Wasserkraftanlage hat bei 65 cbm Höchstwassermenge und einem mittleren Gefälle von 5,57 m eine durchschnittliche Jahresleistung von 3500 ?8. Drei Doppelzwillingsftanzisturbinen von je 1275 ?8. Leistung liefern die Kraft zum Antrieb von drei Drehstromgeneratoren, welche bei 5000 Volt Spannung je 890 Kilowatt leisten. Den Maschinen angegliedert ist der Schaltraum, in welchem in zwei Stockwerken die Hochspannungs-, Straßenbahn- und Niederspannungsschaltanlagen untergebracht sind. Das oberste Stockwerk dient zum Aufenthalt für das Personal und die Eiswache. Der Bau wurde von den städtischen Elektrizitätswerken projektiert und errichtet. Die Bauleitung war dem Oberingenieur Meyer und nach dessen Erkrankung dem Betriebsingenieur Bodler übertragen. Die architektonische Gestaltung oblag dem Architekten A.Blößner, Oberingenieur im Stadtbauamt.