Leicht kol. Tuschzeichnung. Aufnahme v. M Kuhn. Das Kosttor, früher „Wurzertor", noch früher „Graggenauertor" genannt, mit Schuldturm auch „Neuturm" genannt, im Abbruche begriffen; links im Hintergrund die Maximilianstraße. Der Schuldturm stamnit aus dem 17. Jahrhundert. Das an das Kosttor im Vordergrund angebaute Malzhaus des Hofbräuhauses ist bereits abgebrochen; hinter dem viereckigen Kosttorturni die frühere Walzmühle, Das Kosttor wurde 1872 abgebrochen, es hatte seit r 449 wissen Namen, da vermöge einer Stiftung des Patriziers Ridler 6 arme Personen dort unentgeltlich Kost bekamen. 1390 erscheint es schon in Urkunden. Der Neuturm war ein Gefängnis für Personen von Rang und Staatsdiener. Seit 12. September 1826 mit der Fertigstellung der Fronfeste als Gefängnis aufgehoben.