Ottmar Kollmann
| geboren | 09.05.1886 (Neu-Ulm) |
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| gestorben | 07.06.1969 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Jurist |
| Suchbegriffe | Verwaltungsgerichtshof |
| Personenverzeichnis | Kollmann Ottmar |
| Friedhof | Waldfriedhof - Alter Teil |
| Lage | 84-W-025 |
| Wikipedia | Ottmar_Kollmann |
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Ottmar Kollmann wurde 83 Jahre alt. |
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Ottmar Kollmann war ein bayerischer Jurist und Verwaltungsbeamter. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und München trat er in den bayerischen Staatsdienst ein. Er arbeitete zunächst als Bezirksamtsassessor und war später im Bayerischen Staatsministerium für Land- und Forstwirtschaft tätig. Anschließend wurde er Bezirksoberamtmann in Bad Aibling und Herausgeber der „Bayerischen Verwaltungsblätter“.
Als Ministerialrat im Bayerischen Innenministerium befasste sich Kollmann insbesondere mit Fragen der Verwaltungsorganisation und Verwaltungsvereinfachung. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme leitete er kurzzeitig das Innenministerium. Er trat später der NSDAP bei und war bis zu seinem Ruhestand Präsident der Bayerischen Versicherungskammer.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kollmann in einem Spruchkammerverfahren als „entlastet“ eingestuft. Anschließend kehrte er in das Innenministerium zurück und war an den Beratungen des Verfassungskonvents auf Herrenchiemsee beteiligt. Danach wurde er Präsident des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Später leitete er den Ausschuss für Staatsvereinfachung in Bayern, dessen Arbeit als „Kollmann-Gutachten“ bekannt wurde.
Für seine Verdienste erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz und den Bayerischen Verdienstorden.