Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
| geboren | 02.09.1862 (Pantschowa, Kaisertum Österreich, heute Vojvodina, Serbien) |
| gestorben | 26.05.1944 (Staudach, Bayern) |
| Berufsgruppe | Maler (Kunst und Kultur) |
| Beruf | Maler |
| Personenverzeichnis | Knirr Heinrich |
| Friedhof | Waldfriedhof - Alter Teil |
| Lage | 176-2-075 |
| Wikipedia | Heinrich_Knirr |
| Heinrich Knirr wurde 82 Jahre alt. |
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Heinrich Knirr erhielt seine künstlerische Ausbildung an den Akademien der bildenden Künste in Wien und München, wo er unter namhaften Lehrern wie Christian Griepenkerl, Gabriel von Hackl und Ludwig Löfftz studierte. Bereits 1888 gründete er in München eine private Malschule, die weit über Deutschland hinaus bekannt wurde. Zu seinen Schülern gehörten später bedeutende Künstler wie Paul Klee, Emil Orlik und Ernst Oppler. Darüber hinaus lehrte Knirr an der Münchner Akademie der Bildenden Künste sowie an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins. Als Maler widmete er sich vor allem Porträts, Genrebildern, Stillleben und gelegentlich Landschaftsdarstellungen. Stilistisch galt er als Vertreter eines gemäßigten Impressionismus. Knirr war Mitglied der Münchner und Wiener Secession sowie des Deutschen Künstlerbundes. Während der Zeit des Nationalsozialismus genoss er hohes Ansehen und war mehrfach auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen vertreten. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Porträts von Adolf Hitler, dessen Mutter Klara Hitler und seinem Fahrer Julius Schreck. Für sein künstlerisches Schaffen wurde Knirr 1942 mit der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. Später lebte er in Starnberg und im oberbayerischen Staudach. |
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