Dipl.-Ing., Prof. Georg Lotter
| geboren | 08.09.1878 (Deggendorf) |
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| gestorben | 05.11.1949 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Lokomotivkonstrukteur |
| Personenverzeichnis | Lotter Georg |
| Friedhof | Friedhof Obermenzing |
| Lage | 11-W-015 |
| Wikipedia | Georg_Lotter |
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Dipl.-Ing., Prof. Georg Lotter wurde 71 Jahre alt. |
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Georg Lotter wurde am 8. September 1878 in Deggendorf geboren. Nach dem Besuch humanistischer Gymnasien in Aschaffenburg, Würzburg und München studierte er Maschinenbau an den Technischen Hochschulen München und Berlin. 1902 schloss er sein Studium als Diplom-Ingenieur ab.
Seine berufliche Laufbahn war eng mit dem Münchner Lokomotivbau verbunden. 1902 trat Lotter als Konstruktionsingenieur in die Lokomotivfabrik Krauss in München ein. Ab 1907 leitete er dort als Oberingenieur die Abteilung für Elektrolokomotivbau. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er bei der Lokomotivfabrik J. A. Maffei und lehrte zugleich Eisenbahnmaschinenwesen an der Technischen Hochschule München.
Lotter machte sich vor allem durch technische Verbesserungen im Lokomotivbau einen Namen. Das nach ihm benannte dreiachsige „Krauss-Lotter-Gestell“ wurde bei Elektrolokomotiven eingesetzt. Gemeinsam mit Hermann Heumann entwickelte er außerdem einen Radreifenumriss, der die Spurführung verbesserte und die Entgleisungssicherheit erhöhte.
1929 wurde Lotter als Professor für Maschinenbau, Straßen- und Schienenfahrzeuge an die Technische Hochschule Breslau berufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach München zurück und lehrte dort bis 1949.