Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
| geboren | 28.07.1899 (Münchberg) |
| gestorben | 08.12.1973 (München) |
| Beruf | Ingenieur für Landmaschinentechnik |
| Personenverzeichnis | Brenner Walter |
| Friedhof | Waldfriedhof - Alter Teil |
| Lage | 97-W-015 |
| Wikipedia | Walter_Gustav_Brenner |
| Walter Brenner wurde 74 Jahre alt. |
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Walter Gustav Brenner (1899–1973) war ein deutscher Ingenieur, Landtechniker und Hochschullehrer, der die Entwicklung moderner Landmaschinen in Deutschland maßgeblich prägte. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er Maschinenbau an der Technischen Hochschule München. Anschließend arbeitete er zunächst in Hohenheim und promovierte 1927 mit einer Arbeit über Saatgutreinigungsanlagen. In den folgenden Jahren beschäftigte sich Brenner intensiv mit der Mechanisierung der Landwirtschaft. Als Assistent an der Landwirtschaftlichen Hochschule Bonn-Poppelsdorf untersuchte er moderne Mähdrescher und entwickelte eigene technische Lösungen. Ab 1932 war er bei der Firma Claas tätig, wo er an der Konstruktion neuer Mähdreschertypen mitwirkte. Besonders die Entwicklung des erfolgreichen Mähdreschers „Super“ ist eng mit seinem Namen verbunden. 1949 wurde Brenner Direktor des Instituts für Landmaschinenforschung in Braunschweig. 1955 übernahm er den Lehrstuhl für angewandte Landmaschinentechnik in Weihenstephan bei München. Dort baute er das Institut für Landtechnik auf und förderte die wissenschaftliche Erforschung der landwirtschaftlichen Mechanisierung. Seine Arbeiten trugen wesentlich dazu bei, die Arbeitsabläufe in der Landwirtschaft zu rationalisieren und die Produktivität zu steigern. Für seine Leistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrendoktorwürde der Universität Bonn. Walter Gustav Brenner zählt zu den bedeutenden deutschen Landtechnikern des 20. Jahrhunderts. |
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