Otto E. Crusius
| geboren | 01.04.1892 (Tübingen) |
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| gestorben | 19.12.1965 (München) |
| Berufsgruppe | Banken (Wirtschaft) |
| Beruf | Komponist Lehrer |
| Personenverzeichnis | Crusius Otto E. |
| Friedhof | Waldfriedhof - Alter Teil |
| Lage | 130-W-043 |
| Wikipedia | Otto_E._Crusius |
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Otto E. Crusius wurde 73 Jahre alt. |
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Otto Eduard Crusius wurde am 1. April 1892 in Tübingen geboren und wuchs ab 1903 in München auf. Der Sohn des klassischen Philologen und Universitätsprofessors Otto Crusius zeigte früh musikalische Begabung. Nach dem Abitur am Münchner Wilhelmsgymnasium studierte er zunächst bei Georg Stoeber und nach dem Ersten Weltkrieg bei Gustav Geierhaas. Von 1920 bis 1922 besuchte er die Münchner Akademie der Tonkunst, wo er bei Walter Courvoisier und Hermann Wolfgang von Waltershausen studierte und in dessen Meisterklasse aufgenommen wurde.
Ab 1922 unterrichtete Crusius Musiktheorie als Privatlehrer. Von 1940 bis 1955 war er als Mathematiklehrer an einer Münchner Mädchenoberschule tätig. Daneben widmete er sich zeitlebens der Komposition. Er schrieb zahlreiche Lieder, Choräle und Sonaten. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt die 1965 entstandene Sinfonie Cantico di Frate Sole nach dem Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi für Männerchor, Orgel und Streichorchester.