Dr. med., Prof. Hans Luxenburger
| geboren | 12.06.1894 (Schweinfurt) |
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| gestorben | 07.04.1976 (München) |
| Berufsgruppe | Mediziner (Gesundheitswesen) |
| Beruf | Psychiater Neurologe Rassenhygieniker Hochschullehrer |
| Personenverzeichnis | Luxenburger Hans |
| Friedhof | Nordfriedhof |
| Lage | 37-5-001 |
| Wikipedia | Hans_Luxenburger |
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Dr. med., Prof. Hans Luxenburger wurde 82 Jahre alt. |
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Hans Otto Luxenburger wurde am 12. Juni 1894 in Schweinfurt geboren. Er studierte Medizin an der Universität München und promovierte 1920 zum Dr. med. Anschließend arbeitete er an der Münchner Universitätsklinik sowie an den Heil- und Pflegeanstalten in Berlin-Buch und Eglfing-Haar.
Ab 1924 war Luxenburger Mitarbeiter der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie am Kaiser-Wilhelm-Institut in München. Dort arbeitete er eng mit dem Psychiater und Eugeniker Ernst Rüdin zusammen. Luxenburger wurde vor allem durch seine Forschungen zur psychiatrischen Erblehre und Zwillingsforschung bekannt. Bis 1944 veröffentlichte er zahlreiche Arbeiten zur sogenannten Rassenhygiene und war 1932 an der Ausarbeitung eines Sterilisationsgesetzes beteiligt.
Während des Nationalsozialismus geriet Luxenburger allerdings auch in Konflikt mit politischen Vertretern des Regimes. Nach einem Vortrag 1934 legte er sich mit dem NS-Politiker Julius Streicher an und wurde wissenschaftlich behindert. 1941 wechselte er zum Sanitätswesen der Luftwaffe und erreichte dort den Rang eines Oberstarztes.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte Luxenburger am Wiederaufbau der Jugendfürsorge in München mit. Ab 1952 hatte er an der Universität München einen Lehrauftrag für Heilpädagogik und praktizierte später als Psychiater.