Ereignisse im Jahr 1799
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Eine öffentliche Beleuchtung ist noch nicht die Regelbis 1799Ort: München
Bis zum Beginn des 18. Jahrhundert
Eine öffentliche Beleuchtung der Stadt ist bei weitem noch nicht die Regel. Lediglich 40 Pechpfannen beleuchten im Jahre 1705 an besonderen Fest- und Feiertagen wenige Straßen und Plätze in München. Bürgerinnen bringen in Eigeninitiative Pechpfannen vor ihren Gebäuden an. -
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Neuordnung der Hoffaktorenprivilegien1799Ort: München
Kurfürst Maximilian IV. Joseph ordnet die Einziehung aller bestehenden Hoffaktorenpatente an. Nur wenigen jüdischen Kaufleuten wird ein neues Privileg gewährt. Einer der Begünstigten ist Aaron Elias Seligmann, der zum Oberhofagenten des Kurfürsten ernannt wird. Gemeinsam mit seinen Söhnen erhält er zudem das Münchner Bürgerrecht, was ihm erweiterte wirtschaftliche Möglichkeiten sichert.
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Kurfürst Karl Theodor gestorben16.02.02.1799Kurfürst Karl Theodor starb im 75. Lebensjahr an den Folgen eines Schlaganfalles-
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Einzug Max IV. Josephs in München12.03.03.1799Ort: MünchenNach dem Tod des ungeliebten Karl Theodor wird der Einzug von Kurfürst Max IV. Josephs zum Volksfest.
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Husaren überfallen französische Gesandte zum Kongress von Rastatt28.04.04.1799Ort: Rastatt
Französische Gesandte, die am Kongress von Rastatt teilgenommen hatten, wurden auf ihrem Rückweg von österreichischen Husaren überfallen und getötet. Dieser Vorfall, als *Rastatter Gesandtenmord* bekannt, führte zur Ermordung von Diplomaten wie Jean Antoine Bonnier und Claude Roberjot. Der Überfall verschärfte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Frankreich und der Koalition. Es wird vermutet, dass die Tat entweder die Friedensverhandlungen sabotieren oder Vergeltung für französische Militäraktionen sein sollte.
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Erster evangelischer Gottesdienst in München12.05.05.1799Ort: München
Der erste evangelische Gottesdienst in München fand auf Initiative der Kurfürstin Karoline von Baden statt, die als Protestantin die Ausübung ihrer Religion in der katholisch geprägten Stadt wünschte. Da es keine protestantische Kirche in München gab, wurde der Gottesdienst zunächst in einem privaten Rahmen im Schloss Nymphenburg abgehalten.
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Erster protestantischer Gottesdienst in Altbayern02.06.06.1799
Am 2. Juni 1799 hielt der evangelisch-lutherische Pfarrer Ludwig Friedrich Schmidt in München den ersten öffentlich geduldeten protestantischen Gottesdienst in Altbayern. Das Ereignis markiert einen Wendepunkt in der konfessionellen Geschichte des Landes und den Beginn der institutionellen evangelischen Präsenz in München.
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Napoleon stürzt das Direktorium und löst den Rat der 500 Abgeordneten auf. Er installi09.11.11.1799
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