Ereignisse im Jahr 1940
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München erhält die erste „Grüne Welle“1940Ort: München
Eine Doppelanlage mit drei Schaltstellen für die Polizei wird am Marienplatz in Betrieb genommen, um den Verkehr flüssig und koordiniert über den stark befahrenen Platz zu lenken.
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Die erste Judendeportation aus dem Stadtgebiet findet statt1940Ort: München
Das nationalsozialistische Regime verschärfte die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in München weiter. Nach Jahren der Entrechtung, wirtschaftlichen Ausgrenzung und Enteignung begannen die Behörden, jüdische Bürger zunehmend zwangsweise aus ihrem bisherigen Lebensumfeld zu entfernen. Für viele bedeutete dies den Verlust ihrer Wohnung, ihres Besitzes und ihrer letzten persönlichen Freiheiten. Die Betroffenen wurden in sogenannte „Judenhäuser“ eingewiesen und unter ständiger Kontrolle der Gestapo überwacht.
Diese Maßnahmen bildeten den Auftakt zu den späteren systematischen Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager im Osten Europas. Familien wurden auseinandergerissen, persönliche Habe beschlagnahmt und die Opfer gezwungen, ihre Heimatstadt zu verlassen. Die Deportationen waren ein zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und führten für die meisten Betroffenen in den Tod.
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deutscher Einmarsch in Dänemark; Vorrücken nach Norwegen ('Unternehmen Weserübung09.04.04.1940
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Ausgangssperren für Juden04.05.05.1940
Jüdinnen und Juden wird eine nächtliche Ausgangssperre auferlegt. Im Winter dürfen sie sich zwischen 20 und 6 Uhr, im Sommer zwischen 21 und 5 Uhr nicht außerhalb ihrer Wohnung aufhalten.
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Die ersten Luftangriffe auf München finden statt05.06.06.1940Ort: München
Bis Ende April 1945 werden 73 Luftangriffe auf München stattfinden.
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London: General de Gaulle verkündet Fortsetzung des frz. Widerstands ('freies Frankreich')23.06.06.1940
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Ende der III Republik: Umbildung der frz. Verfassung; Pétain Staatschef; Regierungssitz Vichy12.07.07.1940
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Telefonanschlüsse für Juden gesperrt29.07.07.1940
Jüdinnen und Juden wird der Telefonanschluss entzogen. Bis spätestens 30. September müssen alle Anschlüsse gekündigt werden. Damit verlieren sie die Möglichkeit zur privaten oder geschäftlichen Kommunikation.
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