9.2015 – Dieselskandal
Der Dieselskandal bezeichnet die systematische Manipulation von Abgasemissionen bei Dieselfahrzeugen durch unzulässige Abschalteinrichtungen. Motorsoftware erkannte Prüfstandsbedingungen und reduzierte Stickoxide nur dort, nicht im realen Betrieb. Aufgedeckt 2015, insbesondere beim Volkswagen‑Konzern, offenbarte der Skandal regulatorisches Versagen, relevante Gesundheitsbelastungen durch NO₂ sowie die Notwendigkeit realitätsnaher Emissionsmessungen und strengerer Fahrzeugzulassung. Er führte zu Rechtsfolgen, Rückrufen, Reformen europäischer Abgasnormen und institutioneller Kontrolle staatlicher Aufsicht.