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Geschichte

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Ereignisse im Jahr 1784

  • Lockerung des Geburtsverbots für jüdische Frauen in München
    1784
    Ort: München

    Jüdinnen wurde in München erstmals gestattet, ihre Kinder innerhalb der Stadt zur Welt zu bringen. Zuvor mussten Geburten außerhalb der Stadtgrenzen erfolgen – ein Ausdruck systematischer Ausgrenzung. Die Regelung bedeutete eine kleine Erleichterung im Alltag, änderte jedoch nichts an der grundsätzlichen Benachteiligung und rechtlichen Sonderstellung der jüdischen Bevölkerung in der Stadt.

  • Jüdinnen wird erlaubt, innerhalb der Stadt Kinder zur Welt zu bringen
    1784
    Ort: München

    Jüdinnen wird erlaubt, innerhalb der Stadt Kinder zur Welt zu bringen, was einen Schritt zu mehr Duldung darstellt. Die größere Rechtssicherheit führt zu einem Anstieg der jüdischen Bevölkerung auf 119 Personen. Gleichzeitig mehren sich Beschwerden aus der Bürgerschaft über ihre Anwesenheit, was die weiterhin angespannte und unsichere Lage der jüdischen Gemeinde verdeutlicht.

  • Kurfürst Karl Theodor läßt alle Freimaurerlogen verbieten
    22.06.06.1784
    Ort: München

    Kurfürst Karl Theodor verbot sämtliche Freimaurerlogen in seinem Herrschaftsbereich. Dieser Schritt war Teil einer breiteren europäischen Bewegung gegen geheime Gesellschaften, die oft als Bedrohung der herrschenden Autorität angesehen wurden. Der Erlass zielte darauf ab, die Aktivitäten und den Einfluss dieser Gruppen einzudämmen.

Herrschaft & Verwaltung

Deutschland

Joseph II.
1765–1790

Kirchenstaat

Pius VI.
1775–1799

Bürgermeister