Maria Pettenbeck
* 05.02.1573 (München) – † 05.12.1619 (Haag) München /Frauenkirche
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Ferdinand
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Maria Maximiliana Gräfin von Wartenberg
(1589–1638)
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Maria Magdalena Herzogin von Wartenberg
(1590–160)
-
Maria Gräfin von Wartenberg
(1592–1598)
-
Franz Wilhelm Herzog von Wartenberg
(1593–1661)
-
Maria Anna Herzogin von Wartenberg
(1594–1596)
-
Sebastian Herzog von Wartenberg
(1595–1596)
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Ernst Herzog von Wartenberg
(1596–1597)
-
Ferdinand Herzog von Wartenberg
(1597–1598)
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Maria Elisabeth Herzogin von Wartenberg
(1599–1600)
-
Maria Renata Gräfin von Wartenberg
(1600–1643)
-
Albrecht Graf von Wartenberg
(1601–1620)
-
Maximilian Graf von Wartenberg
(1602–1679)
-
Ernst Benno Graf von Wartenberg
(1604–1666)
-
Maria Katharina Grafin von Wartenberg
(1605–1606)
-
Ferdinand Lorenz Graf von Wartenberg
(1606–1666)
-
Maria Klara Gräfin von Wartenberg
(1608–1652)
Maria Pettenbeck nimmt eine besondere Stellung innerhalb der bayerischen Landesgeschichte ein, da ihre Verbindung mit Prinz Ferdinand von Bayern zur Begründung der gräflichen Linie von Wartenberg führte. Als Tochter des bayerischen Regierungsrates Georg Pettenbeck entstammte sie einer angesehenen bürgerlichen Familie, was eine standesgemäße, dynastische Eheschließung mit einem Angehörigen des Hauses Wittelsbach nach damaligem Recht ausschloss.
Dennoch gingen Maria Pettenbeck und Prinz Ferdinand, ein Sohn Herzog Albrechts V., eine Verbindung ein, die über Jahrzehnte Bestand hatte. Da diese Ehe morganatisch war – also zur Linken geschlossen –, blieben Maria und ihre Nachkommen von der bayerischen Thronfolge ausgeschlossen. Um die Versorgung und den sozialen Status der gemeinsamen Kinder zu sichern, wurde die Familie in den Grafenstand erhoben und mit der Herrschaft Wartenberg ausgestattet.
Maria Pettenbeck wird in zeitgenössischen Kontexten als eine Frau von großer Beständigkeit und Diskretion beschrieben, die im Schatten des offiziellen Hoflebens ein stabiles familiäres Umfeld schuf. Ihr Wirken war vornehmlich auf den privaten und administrativen Bereich der Familie Wartenberg konzentriert. Aus dieser Verbindung gingen zahlreiche Nachkommen hervor, die bedeutende Positionen im Klerus und im Militär bekleideten, darunter der spätere Kardinal Franz Wilhelm von Wartenberg. Damit leistete sie einen indirekten, aber wesentlichen Beitrag zur kirchenpolitischen Machtentfaltung der Wittelsbacher während der Gegenreformation. Ihr Grabmal in der Münchener Frauenkirche, in der Nähe der Wittelsbacher Grablege, zeugt von der dauerhaften Anerkennung ihrer Position durch die herzogliche Familie trotz des fehlenden dynastischen Rangs.
Dennoch gingen Maria Pettenbeck und Prinz Ferdinand, ein Sohn Herzog Albrechts V., eine Verbindung ein, die über Jahrzehnte Bestand hatte. Da diese Ehe morganatisch war – also zur Linken geschlossen –, blieben Maria und ihre Nachkommen von der bayerischen Thronfolge ausgeschlossen. Um die Versorgung und den sozialen Status der gemeinsamen Kinder zu sichern, wurde die Familie in den Grafenstand erhoben und mit der Herrschaft Wartenberg ausgestattet.
Maria Pettenbeck wird in zeitgenössischen Kontexten als eine Frau von großer Beständigkeit und Diskretion beschrieben, die im Schatten des offiziellen Hoflebens ein stabiles familiäres Umfeld schuf. Ihr Wirken war vornehmlich auf den privaten und administrativen Bereich der Familie Wartenberg konzentriert. Aus dieser Verbindung gingen zahlreiche Nachkommen hervor, die bedeutende Positionen im Klerus und im Militär bekleideten, darunter der spätere Kardinal Franz Wilhelm von Wartenberg. Damit leistete sie einen indirekten, aber wesentlichen Beitrag zur kirchenpolitischen Machtentfaltung der Wittelsbacher während der Gegenreformation. Ihr Grabmal in der Münchener Frauenkirche, in der Nähe der Wittelsbacher Grablege, zeugt von der dauerhaften Anerkennung ihrer Position durch die herzogliche Familie trotz des fehlenden dynastischen Rangs.