Karl Johann Franz, Herzog von Bayern
Haus: Wittelsbach Linie: Bayern
* 10.11.1618 (München) – † 19.05.1640 (München) München /Frauenkirche
Kinder
Keine Kinder erfasst
Karl Johann Franz von Bayern war ein Prinz aus dem Hause Wittelsbach und der Sohn des bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria und dessen Gemahlin Henriette Adelheid von Savoyen. Inmitten der prachtvollen Epoche des bayerischen Barocks geboren, repräsentierte er die dynastische Hoffnung einer der einflussreichsten Familien des Heiligen Römischen Reiches.
Sein Schicksal ist bezeichnend für die hohe Kindersterblichkeit, die selbst vor den höchsten Kreisen des europäischen Adels nicht Halt machte. Als nachgeborener Sohn hätte ihm nach den Gepflogenheiten seiner Zeit eine glanzvolle Laufbahn im Militär oder in der Reichskirche offengestanden, um die strategischen Interessen des bayerischen Kurhauses in Europa zu untermauern. Diese Pläne kamen jedoch nie zur Ausführung, da er bereits im Kindesalter verstarb.
Trotz seines kurzen Lebens blieb er als Teil der kurfürstlichen Familie in der dynastischen Memoria präsent. Sein Tod war ein herber Schlag für das Kurfürstenpaar, das unter großem dynastischem Druck stand, die Thronfolge zu sichern. Karl Johann Franz wurde in der Münchner Theatinerkirche beigesetzt, die seine Eltern als Dank für die Geburt des Thronfolgers gestiftet hatten. Sein Grabmal in der dortigen Fürstengruft erinnert bis heute an die Vergänglichkeit des Lebens innerhalb des glanzvollen bayerischen Hofes und an die persönlichen Tragödien, die sich hinter der Fassade barocker Prachtentfaltung abspielten.
Sein Schicksal ist bezeichnend für die hohe Kindersterblichkeit, die selbst vor den höchsten Kreisen des europäischen Adels nicht Halt machte. Als nachgeborener Sohn hätte ihm nach den Gepflogenheiten seiner Zeit eine glanzvolle Laufbahn im Militär oder in der Reichskirche offengestanden, um die strategischen Interessen des bayerischen Kurhauses in Europa zu untermauern. Diese Pläne kamen jedoch nie zur Ausführung, da er bereits im Kindesalter verstarb.
Trotz seines kurzen Lebens blieb er als Teil der kurfürstlichen Familie in der dynastischen Memoria präsent. Sein Tod war ein herber Schlag für das Kurfürstenpaar, das unter großem dynastischem Druck stand, die Thronfolge zu sichern. Karl Johann Franz wurde in der Münchner Theatinerkirche beigesetzt, die seine Eltern als Dank für die Geburt des Thronfolgers gestiftet hatten. Sein Grabmal in der dortigen Fürstengruft erinnert bis heute an die Vergänglichkeit des Lebens innerhalb des glanzvollen bayerischen Hofes und an die persönlichen Tragödien, die sich hinter der Fassade barocker Prachtentfaltung abspielten.