Theresia Emanuela, Prinzessin von Bayern
Haus: Wittelsbach Linie: Bayern
* 22.07.1723 (München) – † 27.03.1743 (Frankfurt am Main)
Kinder
Keine Kinder erfasst
Theresia Emanuela von Bayern war eine Wittelsbacher Prinzessin aus dem bayerischen Fürstenhaus, Tochter des kaiserlichen Feldmarschalls Ferdinand Maria Innozenz von Bayern und einer Pfalz-Neuburger Herzogstochter; sie war zugleich Enkelin des bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel, wodurch ihre familiäre Position auf die zentralen Linien süddeutscher Fürstendynastien verwies.
Im Zusammenhang mit den Repräsentationspflichten ihres Hauses reiste sie im Frühjahr 1742 nach Frankfurt am Main, um bei der Kaiserkrönung ihres Onkels als Teil des zeremoniellen Hofzeremoniells mitzuwirken; dort trug sie gemeinsam mit Verwandten die Schleppe der Kaiserin im Dom.
Theresia Emanuela blieb unverheiratet und ohne eigene Nachkommen. Noch im jugendlichen Alter verstarb sie in Frankfurt an einer damals als „Blattern“ bezeichneten Krankheit, die vermutlich Pocken waren, und wurde zunächst in der Karmeliterkirche von Heidelberg beigesetzt; nach der Säkularisation wurde ihr Sarg in die Michaelskirche zu München überführt.
Innerhalb des wittelsbachischen Netzwerks des frühen 18. Jahrhunderts zeigt ihr kurzer Lebenslauf, wie selbst jüngere Prinzessinnen in repräsentative Aufgaben eingebunden waren und familiäre Allianzen und Zeremonien als Ausdruck dynastischer Identität und politischer Präsenz dienten – selbst wenn sie persönlich keine verheirateten Verbindungen oder Erbfolgefunktionen entwickelten.
Im Zusammenhang mit den Repräsentationspflichten ihres Hauses reiste sie im Frühjahr 1742 nach Frankfurt am Main, um bei der Kaiserkrönung ihres Onkels als Teil des zeremoniellen Hofzeremoniells mitzuwirken; dort trug sie gemeinsam mit Verwandten die Schleppe der Kaiserin im Dom.
Theresia Emanuela blieb unverheiratet und ohne eigene Nachkommen. Noch im jugendlichen Alter verstarb sie in Frankfurt an einer damals als „Blattern“ bezeichneten Krankheit, die vermutlich Pocken waren, und wurde zunächst in der Karmeliterkirche von Heidelberg beigesetzt; nach der Säkularisation wurde ihr Sarg in die Michaelskirche zu München überführt.
Innerhalb des wittelsbachischen Netzwerks des frühen 18. Jahrhunderts zeigt ihr kurzer Lebenslauf, wie selbst jüngere Prinzessinnen in repräsentative Aufgaben eingebunden waren und familiäre Allianzen und Zeremonien als Ausdruck dynastischer Identität und politischer Präsenz dienten – selbst wenn sie persönlich keine verheirateten Verbindungen oder Erbfolgefunktionen entwickelten.