Ordnung und Vernichtung
Die Polizei im NS-Staat
| Autor:in | Dierl Florian, Hausleitner Mariana, Hölzl Martin M., Mix Andreas |
|---|---|
| Verlag | Sandstein Verlag |
| Erscheinung | März 2011 |
| Seiten | 320 S. |
| ISBN / B3Kat | 3942422204 (9783942422208) |
Beschreibung
Die Polizei war ein zentrales Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang konnte es sich auf die Polizei stützen. Ausstellung und Katalog zeigen, dass nicht nur die Gestapo, sondern auch die Kriminalpolizei und die uniformierte Polizei die politischen und weltanschaulichen Gegner des NS-Staates verfolgten zunächst im Innern des Deutschen Reiches und ab Kriegsbeginn 1939 auch in den von der Wehrmacht eroberten Gebieten. Alle Sparten der Polizei waren am nationalsozialistischen Völkermord beteiligt, an der Unterdrückung des Widerstands und an der Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit. Diese Verbrechen verübten Polizisten, die mehrheitlich in der Weimarer Republik, einem demokratischen Rechtsstaat, ausgebildet worden waren. Nur wenige von ihnen mussten sich für ihre Taten nach 1945 vor Gericht verantworten. Viele konnten in der Bundesrepublik ihre Karrieren im Polizeidienst fortsetzen.
- Grußwort
Boris Rhein - Grußwort
Klaus Neidhardt -
VorwortHans Ottomeyer
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Die Polizei im NS-StaatWolfgang Schulte
- Mariana Hausleitner
Die Polizei in der Weimarer Republik - Florian Dierl
Die Ordnungspolizei - Thomas Roth
Die Kriminalpolizei - Gerhard Paul
Die Gestapo - Detlef Graf von Schwerin
Unter dem >Schutz derTruppe<
Das Verhältnis der Polizei zur Wehrmacht - Andreas Mix
Erfolgsstory oder Skandalgeschichte?
Die strafrechtliche Aufarbeitung der Polizeiverbrechen - Martin Hölzl
Legenden mit Langzeitwirkung
Die deutsche Polizei und ihre NS-Vergangenheit
- Eine Institution mit Vergangenheit
- Militärische Traditionen und demokratische Ansätze in der Weimarer Republik
- Die Polizei als Stütze der nationalsozialistischen Diktatur
- Die Radikalisierung der Polizei im Krieg
- Europa im Griff der Polizei
- Grenzenloses Morden
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Viele Vollstrecker und wenige Verweigerer
- Neuanfang, aber keine Stunde Null
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Die Wiederkehr der verdrängten Vergangenheit
ANHANG
- Leihgeber
- Dank
- Zeittafel
- Auswahlbibliografie
- Personenregister
- Bildnachweis