Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte
Orte der Demokratie in Bayern
| Verlag | C.H. Beck |
|---|---|
| Buchart | Broschiert |
| Erscheinung | Dezember 2018 |
| Seiten | 290 S. |
| ISBN / B3Kat | 3406112110 (9783406112119) |
| Verkaufspreis | 29,80 € |
| Serie | Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte (Band 081) |
Beschreibung
"Alles, was sich auf die Geschichte Bayerns bezieht, soll hier eine Stätte finden", so die Definition von Aufgabe und Zielsetzung der Zeitschrift im Vorwort des ersten Heftes 1928. Mit ihrer Gründung ein Jahr nach der Errichtung der Kommission sollte ein zentraler "Sammelpunkt" für alle Facetten bayerischer landesgeschichtlicher Forschung und Darstellung geschaffen werden. "Wissenschaftlichkeit" war die Voraussetzung für die Aufnahme von Aufsätzen und Abhandlungen in die Zeitschrift. Buchbesprechungen sollten "kritischer Art" sein und "womöglich selbst zu weiteren wissenschaftlichen Fortschritten verhelfen". In einer alljährlichen bayerischen "literarischen Rundschau" sollte darüber hinaus die landesweite Beschäftigung mit der Heimat, mit Bayern und seinen Landesteilen aufgezeigt und umfassend dokumentiert werden. Diesen durch ihren ersten Schriftleiter Geheimrat Georg Leidinger bei der Gründung formulierten Leitlinien ist die Zeitschrift bis heute im wesentlichen unverändert treu geblieben.
Orte der Demokratie in Bayern
- Ferdinand Kramer, Orte der Demokratie in Bayern
- Dieter J. Weiss, Schneitbach 1302. Die Entwicklung der Landstände in Bayern
- Peter Fleischmann, Ratsstube - Ratssaal. Herrschaft und Öffentlichkeit in der Reichsstadt Nürnberg
- Hannelore Putz, Den Bischof wählen - Funktion und Verständnis des Passauer Domkapitels in der Frühen Neuzeit
- Stephan Deutinger, Das »Braunauer Parlament« im bayerischen Bauernaufstand von 1705/06
- Sabine Ullmann, Das Dorf Fischbach. Konflikte um Partizipation jüdischer Gemeinden in Schwaben
- Wolfgang Wüst, Windsheim - Kreistage als Erinnerungsorte einer frühmodernen Reichsverfassung in Franken
- Georg Seiderer, Gaibach: Vom Verfassungs- zum Freiheitsfest
- Michael Kissener, Das Hambacher Fest 1832. Ein Ort der Demokratie?
- Ein bayerischer Erinnerungsort?
- Bernhard Löffler, »Vertretungen der Qualität und Dauer«. Sind Kammer der Reichsräte und Bayerischer Senat Erinnerungsorte der Demokratie?
- Karl Borromäus Murr, Das Ringen um Demokratie. Die Augsburger Lasalle-Gemeinde der 1860er Jahre als »Minirepublik«
- Gerhard Immler, Residenz und Demokratie. Bayerns Weg zur parlamentarischen Monarchie und sein plötzliches Ende
- Sabine Freitag, Realer Ort und symbolischer Sinn. Die Bamberger Harmonie als Ort der Demokratie in Bayern
- Johannes Merz, Wo der Staat frei ist. Der Begriff »Freistaat« und seine Verwendung auf Bayern
- Ferdinand Kramer, Die Große Aula der LMU München, die Bayerische Verfassung von 1946 und die Erinnerung an die Erneuerung demokratischen Lebens in Bayern
- Markus Nadler, Maximilianeum in München - sieben Jahrzehnte Sitz des bayerischen Parlaments
- Johann Kirchinger, Ermershausen, oder: Das Ende der Kommunikation unter Anwesenden? Die Kommunalisierung der politischen Kultur Bayerns
- Norbert Lehning, Schule als Ort der Demokratie in Bayern. Ein historischer Streifzug durch rund 100 Jahre höheres Schulwesen im Freistaat