Unterbrochenes Gedicht

Jiddische Literatur in Deutschland 1944-1950

Herausgeber:in Lewinsky Tamar, Lewinsky Charles
Verlag De Gruyter Oldenbourg
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung Oktober 2011
Seiten 177 S.
ISBN / B3Kat 3486705881 (9783486705881)
Serie Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern (Band 07)
Schlagworte Judentum

Beschreibung

Diese Anthologie stellt ein vergessenes Kapitel der Holocaustliteratur vor: Die jiddische Literatur der jüdischen Displaced Persons im besetzten Deutschland. Die hier erstmals ins Deutsche übertragenen Gedichte und Prosastücke zählen zu den frühesten Versuchen jüdischer Überlebender, sich der erlittenen Katastrophe literarisch zu nähern. Der Churbn, wie der Holocaust auf Jiddisch genannt wird, umfasste für die Verfasser nicht nur den nationalsozialistischen Genozid, sondern auch unterschiedliche Kriegserfahrungen, die traumatische Begegnung mit der Zerstörung und den Verlust von Familie und Heimat. Darüber hinaus zeugen diese Texte von der unmittelbaren und schmerzlichen Begegnung zwischen Tätern und Opfern im besetzten Nachkriegsdeutschland und zählen damit zu den frühesten Dokumenten einer deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte.

Benjamin Harshav (in Zusammenarbeit mit H. Binyomin)
Erinnerungsblasen

Tamar Lewinsky Einleitung

Unterbrochenes Gedicht 
So viel Tod
Überlebende
Zurückgekommen
An die Hure Deutschland
Auf fremder Erde
Unschuldslämmer
Ein Häufchen Scherben
Später

Anhang
    Anmerkungen
    Bibliographie
    Biographische Informationen