150 Jahre Wasserversorgung der Stadt Hemau
| Autor:in | Böhm Ernst, Feuerer Thomas, Schwaiger Dieter |
|---|---|
| Online verfügbar | Digitalisat aufrufen |
| ISBN / B3Kat | 9783882463514 (9783882463514) |
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| Serie | Regensburger Beiträge zur Heimatforschung (Band 04) |
| Ort / Straße | Hemau |
| Bezirk | Oberpfalz |
Beschreibung
Die Ende September 1864 mit einem rauschenden Fest begangene Inbetriebnahme der ersten Wasserleitung der Stadt Hemau markiert eine historische Zeitenwende. Zum ersten Mal seit der Besiedelung war auf der über Jahrhunderte für ihren oft drückenden Wassermangel bekannte Jurahochfläche zwischen Altmühl und Schwarzer Laber permanent frisches Wasser verfügbar. Der Bau dieser Leitung - eine der frühesten weit und breit - stellte eine technische Pionierleistung dar. Mit ihren vier Auslaufbrunnen und einer Hand voll Hausanschlüssen war sie der erste Schritt hin zu einer zentralen Trinkwasserversorgung aller Anwesen in und um Hemau. Erreicht wurde dieses Ziel dann mit dem Neubau der Wasserversorgungsanlagen 1900/01 und der Erweiterung des Rohrleitungsnetzes in die Ortschaften Langenkreith, Klingen und Kollersried 1911. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem Tangrintel noch kaum vorstellbar und wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts Realität: sauberes Wasser in jedem Haus. Aus Anlass des 150jährigen Jubiläums der Fertigstellung der ersten städtischen Wasserleitung informiert der Band über die spannende Geschichte der Hemauer Wasserversorgung.
Grußwort des Ersten Bürgermeisters
Grußwort des Kaufmännischen Leiters a.D.
Zeittafel
Einleitung
Kapitel 1
Die Wasserversorgung von den Anfängen der Siedlung bis zum Bau der ersten Wasserleitung
- Der „sprüchwörtliche“ Wassermangel auf dem Tangrintel
a) Befund
b) Geografische und hydrologische Voraussetzungen
c) Folgen - Die Wasserversorgungsanlagen bis zum Wasserleitungsbau
a) Brunnen
b) Wasserbehälter und Weiher .
c) Wasserhüllen und Zisternen - Die Wasserversorgung als öffentliche Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge
a) Ämter und Angestellte - Die Ausgangssituation vor dem Bau der Wasserleitung
a) Wassermangel bei Dürre und Trockenheit
b) Wasserbeifuhren als letzte Rettung
Kapitel 2
Der Bau, der Neubau und die Erweiterung der Wasserleitung zwischen 1864 und 1912
- Der Weg zu einer städtischen Wasserversorgung 1835-1858
a) Bau einer Wasserleitung als dauerhafte Lösung des Wasserproblems
b) Hoffnung auf eine Wasserleitung
c) Scheitern des Projektes
d) Neue Initiative zum Bau einer Wasserleitung - Die Planung und der Bau der ersten Wasserversorgung 1858-1864
a) Wassernot und erneute Initiative
b) Unterstützung durch den Staat
c) Die Firma Cramer-Klett in Nürnberg
d) Bau einer Wasserversorgungsanlage als Innovation
e) Beschreibung der Anlage
f) Eröffnung der Wasserleitung
g) Beurteilung des Baues der ersten Wasserleitung aus heutiger Sicht - Die Erneuerung der Wasserleitung um 1900
a) Gründe für den Neubau
b) Notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgung
c) Planung und Bau einer völlig neuen Wasserleitung - Die Erweiterung und die Umwandlung der städtischen Wasserversorgung 1907-1912
a) Ursachen der Gründung einer Hemauer Wasserversorgungsgruppe
b) Bildung der Hemauer Wasserversorgungsgruppe
c) Erweiterung der Hemauer Wasserleitung
Kapitel 3
Die weitere Entwicklung der Wasserversorgung bis heute
- Die Erneuerungen bis 1945
- Der weitgehende Neubau des Wasserwerks im Labertal 1952/1953
- Der erneute Ausbau der Wasserversorgungsanlagen 1962-1965
- Der weitere Ausbau der Wasserversorgungsanlagen und die Überarbeitung des Leitungsnetzes seit 1988
- Die Umwandlung der Pumpanlage an der Laber in das Kleinwasserkraftwerk Friesenhof 1993-2011
- Die neuen Organisationsstrukturen 1954 und 1978
- Die gemeinsamen Bemühungen um den Trinkwasserschutz seit 2005
Schlusswort
Wasserwarte
Zahlen/Daten/Fakten
Ausblick des neuen Kaufmännischen Leiters
Anhang
Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis .
Anmerkungen
Abbildungsnachweis