Die Oktoberfest-Bombe

München, 26. September 1980

Autor:in Heymann Tobias von
Verlag Nora Verlag
Buchart Broschüre
Erscheinung Januar 2022
Seiten 592 S.
ISBN / B3Kat 3865571719 (9783865571717) / BSB-OPAC (BV035168821)
Verkaufspreis 33,00 €
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Kategorie Oktoberfest
Schlagworte OktoberfestBombeAttentat
Ort / Straße München
Bezirk Oberbayern

Beschreibung

Was geschah am 26. September 1980? Damals sterben beim bisher schwersten Bombenanschlag der deutschen Nachkriegsgeschichte auf das Münchner Oktoberfest 13 Menschen, mindestens 219 werden zum Teil schwer verletzt. Wer hat diesen Anschlag verübt und warum? Kurz nach der Explosion finden Polizisten bei einem der Toten einen Ausweis, der sie auf eine erste Spur bringt: Der Mann war Mitglied der rechtsextremistischen Wehrsportgruppe Hoffmann. Ihn hatte die Bombe ebenfalls zerrissen - und er hatte sie offenbar auch gelegt. War er ein Einzeltäter oder hatte er Komplizen? Hing die Bluttat mit der nahenden Bundestagswahl zusammen? War möglicherweise die NATO-Geheimarmee "Gladio" darin verwickelt? Was wusste der Verfassungsschutz? Dieses Buch rekonstruiert das damalige Geschehen aus mehreren Blickwinkeln. Zahlreiche erstmals offiziell von der Birthler-Behörde herausgegebene Stasi-Akten zum Wies'n-Attentat ergänzen die Analyse. Eine Zeitreise - auch in geheime Welten des Kalten Krieges.

Vorwort

  1. Der Anschlag : Opfer , Retter , Zeugen
  2. Das Jahr 1980
  3. Die Bundestagswahle n 1980
  4. Wer war Gundolf Köhler?
  5. Abbrechen oder Weitermachen - Wahlkampf auf der Kippe
  6. Die Trauerfeier
  7. RAF , Stasi , PLO und Gaddafi : Spuren ode  Gerüchte?
  8. Die Ermittlungen
  9. Die Oktoberfest-Bombe
  10. Die Wehrsportgruppe Hoffmann
  11. Die WSG und ihr Umfeld: Namen, Gruppen, Zusammenhänge
  12. Nach dem Verbot: Der Weg der WSG in den Nahen Osten
  13. NATO-Organisation Gladio: Geschichte, Aufgaben und Struktur
  14. Heinz Lembke: Sein Waffenlager, sein Umfeld und die »Gruppe 27«
  15. Die Stasi und der Terrorismus
  16. Die letzte Notitz der Stasi: Karl-Heinz Hoffmann und das Ende der DDR

Schluß
Quellennachweis