Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie
Über die Auseinandersetzung um ihren Status zur Zeit Ludwigs I.
| Autor:in | Huys Katahrina |
|---|---|
| Verlag | Akademische Verlagsgemeinschaft München |
| Buchart | Taschenbuch |
| Erscheinung | Februar 2016 |
| Seiten | 153 S. |
| ISBN / B3Kat | 3869249730 (9783869249735) / BSB-OPAC (BV043471560) |
| Verkaufspreis | 24,90 € |
| Schlagworte | Landschaftsmalerei |
| Personen | Ludwig I. König von Bayern |
| Bezirk | Laim |
Beschreibung
Anders als die Monarchen der Großmächte Preußen und Österreich, deren Imperien zu Beginn des 19. Jahrhunderts dem jungen und wesentlich kleineren Königreich Bayern wirtschaftlich und militärisch weit überlegen waren, sah König Ludwig I. gerade auf dem Gebiet der Kunst die Möglichkeit, sich zwischen diesen beiden Staaten als Herrscher profilieren zu können. Daher scheint es nur folgerichtig, dass die Münchner Akademie im Vergleich zu den Akademien im preußischen Düsseldorf und habsburgischen Wien strengere Verfechterin und Vertreterin einer einheitlichen und offiziellen Kunstauffassung nach außen hin sein musste. Wäre Ludwig I. allerdings weniger autoritär und absolut mit der Münchner Akademie verfahren, hätte der im Laufe des Jahrhunderts immer bedeutsamer werdenden Landschaftsmalerei womöglich spätestens durch Friedrich von Gärtner ein ähnlicher akademischer Status wie in Wien, Düsseldorf oder Karlsruhe erwachsen können. Aber hätte dies auch eine Veränderung für die Münchner Landschaftsmalerei einerseits oder eine Erneuerung der in den anderen Fächern äußerst konservativen Münchner Akademie andererseits mit sich gebracht?
I. Einleitung
II. Der Forschungsstand in der Literatur
III. Hauptteil: Die Auseinandersetzung um den Status der Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie der Bildenden Künste
unter Ludwig I.
- Zur Einführung: Die Entwicklung der Landschaftsmalerei in München im frühen 19. Jahrhundert
- Der Status der Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie bis 1826
- Die Abschaffung der Landschaftsklasse unter Peter von Cornelius und Ludwig I. im Jahr 1826
- Die Krise der Landschaftsmalerei im Spiegel von Schorns Kunstblatt
- Die Bedeutung der Landschaftsmalerei an der Akademie nach der Abschaffung der Klasse 1826
- Die Entwicklung der außerakademischen Landschaftsmalerei in München
- Carl Rottmann - ein außerakademisch akademischer Maler?
- Das Paradoxon der Situation der Landschaftsmalerei um 1840 am Beispiel der Geschichte der neueren deutschen Kunst (1836-1841) von Graf Athanasius Raczyński
- Der Versuch einer Wiedereinführung der Landschaftsmalerei an der Akademie unter Direktor Friedrich von Gärtner 1843
- Die Gemäldesammlung der Neuen Pinakothek und ihre Bedeutung für die Landschaftsmalerei - ein Wandel in der Kunstauffassung Ludwigs I.?
IV. Erster Exkurs: Der Status der Landschaftsmalerei an den Akademien in Düsseldorf und Karlsruhe in der ersten Hälfte
des 19. Jahrhunderts
V. Zweiter Exkurs: Der Status der Landschaftsmalerei an der Akademie in Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
- Der Status der Landschaftszeichnung und -malerei an der Wiener Akademie
- Georg Ferdinand Waldmüller (1793-1865) und die Wiener Akademie
VI. Résumé und Ausblick
VII. Anlagen
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
Anlage 4
Anlage 5
Anlage 6
Anlage 7
Anlage 8
Anlage 9
VIII. Literaturangaben
IX. Abbildungen
X. Dank