„Erinnerungsteile – Erinnerung teilen“

Bilder einer jüdischen Familiengeschichte

Herausgeber:in Schäfer Annette, Schäfer Robert, Schradolph Erhard
Verlag Kunstverlag Josef Fink
Buchart Gebundene Ausgabe
Erscheinung Juni 2022
Seiten 80 S.
ISBN / B3Kat 3959763859 (9783959763851) / BSB-OPAC (BV048258939)
Verkaufspreis 15,00 €
Personen Schreiber Ruth

Beschreibung

Das Dorf Sassanfahrt liegt südlich von Bamberg in Oberfranken. Bis 1939 lebte hier die jüdische Familie Merel – die Eheleute Samuel und Minna und ihre fünf Kinder. Unter dem wachsenden Druck der antisemitischen Stimmung in NS-Deutschland gerieten auch die Merels zunehmend in Bedrängnis. Während die fünf Kinder in England und der Schweiz den Zweiten Weltkrieg überlebten, fielen Samuel und Minna der Shoa zum Opfer. Jahrzehnte nach dem Tod der Merels tauchten die lange vergessenen Briefe der Eheleute an ihre Kinder auf. Ruth Schreiber, Künstlerin und Enkelin der Merels, nahm sich der schriftlichen Hinterlassenschaften ihrer Großeltern an und begann, sich künstlerisch mit Samuel, Minna und ihren Kindern auseinanderzusetzen. Es entstand der Zyklus „Letters from my Grandparents“, der 2021 im Kultur- und Bildungszentrum Schloss Sassanfahrt zu sehen war – an jenem Ort also, an dem die Merels bis 1939 gelebt hatten. Mit Beiträgen von Rebekka Denz, Regina Kapfer, Annette Schäfer, Robert Schäfer, Ernst Schraudolph und Rainer Zeh.

Erhard Schraudolph
Grußwort

Robert Schäfer
Vorwort

Robert Schäfer
Von Jerusalem nach Sassanfahrt
Ruth Schreibers Zyklus „Letters from my Grandparents“ und die Ausstellung „Erinnerungsteile - Erinnerung teilen“

Rainer Zeh
Die Kontaktaufnahme zur Familie Merel

Ruth Schreiber
Letters from my Grandparents

Ruth Schreiber
Briefe meiner Großeltern
(Übersetzung von Annette Schäfer)

Rebekka Denz
Vielschichtigkeit der Erinnerung oder Gedanken über das Gedenken

Rebekka Denz
Erinnerungsteile - Erinnerung teilen

Regina Kapfer
Schätze auf dem Dachboden und die Geschichten, die sie zu erzählen haben

Annette Schäfer
Die Werke von Ruth Schreiber. Gedanken zum Zyklus „Letters from my Grandparents“