Meitinger Stiftung Restaurierung Forschung Denkmalpflege
Restaurierung Forschung Denkmalpflege
| Autor:in | Oelwein Cornelia |
|---|---|
| Herausgeber:in | Meitinger Stiftung |
| Verlag (Details) | Franz Schiermeier Verlag |
| Buchart | Gebundene Ausgabe |
| Erscheinung | 2026 |
| Seiten | 128 S. |
| ISBN / B3Kat | 9783948974381 (9783948974381) |
| Verkaufspreis | 30,00 € |
| Schlagworte | DenkmalpflegeIsartorSt. SylvesterResidenztheaterGalawagenTheatinerkircheStadtmodellWassertürme |
| Bezirk | Oberbayern |
Beschreibung
Die Stifter
Ende des Jahres 2000 rief Prof. Dr.-Ing. Otto Meitinger (1927–2017), der ehemalige Präsident der Technischen Universität München (TUM), zusammen mit seiner Frau, der Zahnärztin Dr. med. dent. Erika Meitinger (1927–2012) und seiner Schwester, der Kinderärztin Dr. med. Charlotte Meitinger (1921–2012), die Meitinger-Stiftung ins Leben. Satzungsgemäß widmet sich die Meitinger Stiftung der „Förderung von Kunst und Kultur in Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Denkmalpflege“.
Die Meitinger-Stiftung
Den in ihrer Satzung von den Stiftern festgeschriebenen Stiftungszweck verwirklicht die Meitinger-Stiftung zum einen, indem sie Renovierungs- und Restaurierungsprojekte an bayerischen (Bau-)Denkmälern fördert und zum anderen indem sie wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Denkmalpflege unterstützt. Gefördert werden vorrangig kleinere, in sich abgeschlossene und bevorzugt auch private Projekte, die öffentlich zugängig sind und ohne eine entsprechende Hilfe dem Verfall preisgegeben wären.
Der Vorstand des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. stellt satzungsgemäß eines seiner Mitglieder als geborenes Mitglied des Stiftungsrats der Meitinger-Stiftung.
Da die Stiftung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt, ist sie vom Finanzamt München als gemeinnützig anerkannt und kann insbesondere Zuwendungsbestätigungen für Spenden ausstellen.
Bei der Verwendung ihrer Mittel ist sie im Gegenzug an das in der Abgabenordnung geregelte Gemeinnützigkeitsrecht gebunden und wird von der Finanzverwaltung entsprechend beaufsichtigt.
Restaurierungsprojekte
Im Laufe von 25 Jahren seit ihrer Gründung hat die Meitinger-Stiftung zahlreiche Restaurierungsprojekte finanziell unterstützt. Dazu zählen kleinere Kunstwerke wie ein Fassadenbild am Isartor in München oder eine Kreuzwegstation in Aufkirchen am Starnberger See ebenso wie Rokoko-Skulpturen aus der Theatinerkirche in München, ein Renaissance-Epitaph in Neuried (Landkreis München), ein bedeutender Hochaltar von Johann Baptist Straub, Objekte in der Kirche von Kloster Reutberg, Wandteppiche in Schloss Ringberg oder – als bisher größtes Projekt – der sogenannte Kleine Galawagen König Ludwigs II., der sich auch als Schlitten umfunktionieren lässt und sich heute im Marstallmuseum in Schloss Nymphenburg befindet.
Unterstützung von Forschungsprojekten
Neben dem Erhalt von Denkmälern und Kunstwerken verschiedener Arten unterstützt die Meitinger-Stiftung Forschungsprojekte im Bereich der Denkmalpflege und Bauforschung und gewährt Druckkostenzuschüsse zu einschlägigen Publikationen. Dabei ging es um Untersuchungen zu Dachkonstruktionen oder Wassertürmen, Ortsbildpflege, Stadtplanung, Altstadtsanierung oder das Stadtmodell des Jakob Sandtner von 1570, aber auch um vorbereitende Untersuchungen etwa zur Restaurierung und Erhaltung eines Kassenhäuschens im Münchner Olympiapark oder der Junkershallen in Oberschleißheim.
- Vorwort
Dr. Cornelia Schmoll - Einleitung
- Die Stifter
- Denkmalprojekte in Stadt und Landkreis München
- Renovierung des Fassadenbildes mit der Kreuzigungsgruppe am Isartor (2003)
- Kleinere Renovierungsarbeiten an der Kirche St. Sylvester in Schwabing (2005)
Renovierung des Bühnenmodells des Alten Residenztheaters (2007) - Restaurierung des Kleinen Galawagens und des Galaschlittens von König Ludwig II. (2015/16)
- München, Theatinerkirche, 13 Holzfiguren (2017)
- Restaurierung des Spitzweck-Epitaphs in der Dorfkirche St. Nikolaus in Neuried (2018)
- Denkmalprojekte in Oberbayern
- Renovierung der I. Station des Kreuzwegs von Leoni zur Wallfahrtskirche Aufkirchen am Starnberger See (2004)
- Nachbau des originalen Kirchengestühls in der Pocci-Kapelle, Ammerland (2013)
- Konservierung und Restaurierung des Hochaltars in St. Georg in Bichl (2015) Schloss Ringberg am Tegernsee Restaurierung von Wandtapisserien (2020) Restaurierung des Orgelgehäuses der Orgel aus der alten Bogenhausener Kirche (2022)
- Kloster Reutberg Sanierung des Frauenchors auf der Empore sowie Restaurierung von 14 Kreuzwegstationen und vier Evangelisten-Skulpturen in der Kloster- und Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung (2023-2025)
- Forschungsprojekte
- Grundlagen für den denkmalgerechten Erhalt der Junkershallen in Oberschleißheim (2015/16)
- München 1570
Das Stadtmodell des Jakob Sandtner (2015-2017) - Die Vierungskuppel von St. Ursula am Kaiserplatz in München (2017/18)
- Förderung des Forschungsprojekts Vorbereitende Untersuchung zur Erhaltung und Restaurierung des Kassenhauses SW, Olympiapark München (2020)
- Druckkostenübernahmen und Druckkostenzuschüsse
- Tobias Busen:
Baugeschichte Bauforschung Denkmalpflege an der Technischen Universität München 1868-2018 (2018) - Clemens Knobling:
Münchner Dachwerke (2019) - Rainer Schützeichel (Hrsg.):
Oskar Pixis - Wohnbauten der 1920er und 1930er Jahre in München (2021) - Judith Sandmeier:
Die Erfindung des Ortsbildes Malerischer Städtebau, Ortsbildpflege und Heimatschutz in Bayern um 1900 (2023) - Marina Jung:
Stadtplanung, Altstadtsanierung und Denkmalpflege in Amberg 1945-1974 (2024) - Barbara Berger (Hrsg.):
Wassertürme im Wandel. Ikonen der Architektur und Ingenieurbaukunst (2025)
- Tobias Busen:
- Stiftungsvorstand und Stiftungsrat
- Literatur und Quellen
- Bildnachweis Impressum