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Münchner Personenverzeichnis

Seyfried Schweppermann

Geboren 1257 [Hillohe bei Lauterhofen]
Gestorben 1337
MonachiaNr. 76
<p>Seyfried Schweppermann, ein mittelalterlicher Ritter, lebte von 1257 bis 1337. Er war maßgeblich an der Schlacht bei Mühldorf 1322 beteiligt, in der er auf Seiten Bayerns gegen Österreich kämpfte. Schweppermanns strategisches Geschick trug zum bayerischen Sieg bei. Er gilt als exemplarischer Vertreter des Rittertums und Militärführers seiner Zeit.</p>

Seyfried Schweppermann (* um 1257 in Hillohe bei Lauterhofen; † 1337 in Deinschwang bei Lauterhofen) war ein Feldhauptmann der Reichsstadt Nürnberg.

Am 28. September 1322 siegte der Kaiser in der Schlacht bei Mühldorf, schlachtentscheidend war das rechtzeitige Eintreffen des Burggrafen Friedrich von Nürnberg. Schweppermanns Anteil an diesem Gefecht wird allerdings erst im 15. Jahrhundert, namentlich durch die Chronik des Hans Ebran von Wildenberg, hervorgehoben, der unter anderem den Spott über die in den Steigbügeln zitternden Füße des älteren Ritters schildert. Dennoch soll sich Schweppermann in der Schlacht durch besondere Tapferkeit ausgezeichnet haben. Gemäß einer weiteren, bei Sigismund Meisterlin 1488 überlieferten Anekdote hatten der Kaiser und sein Gefolge danach nur einen Korb mit Eiern zur Speise, und er rief aus: „ja potz laus, ietlichem ein ai, dem getrewen Swepferman zwai (zumeist wiedergegeben: Jedem Mann ein Ei, dem braven/frommen Schweppermann zwei).“ Dieser Spruch wurde wohl ebenfalls im 15. Jahrhundert im Wappen und in der Grabinschrift Schweppermanns zu Kastl (in der Kirche der Klosterburg Kastl) in der Oberpfalz wiedergegeben.

Quelle: Wikipedia

Seyfried Schweppermann
Bildrechte:
Ausschnitt - Fresko Hofgartenarkaden

Straßenbenennung

Schweppermannstraße 14. Berg am Laim (Echarding)
Schweppermannstraße Straße nicht mehr vorhanden