Martin Luther
| Geboren | 10.11.1483 [Eisleben] |
|---|---|
| Gestorben | 18.2.1546 |
Martin Luther (* 10. November 1483 in Eisleben, Grafschaft Mansfeld; † 18. Februar 1546 ebenda) ist die zentrale Persönlichkeit der Reformation, deren Wirken kirchengeschichtliche und weltgeschichtliche Bedeutung gewann. Als zu den Augustiner-Eremiten[1] gehörender Theologe sah er in Gottes Gnadenzusage und in der Rechtfertigung durch den Glauben das Wesen des christlichen Glaubens und orientierte sich fortan ausschließlich an Jesus Christus als dem „fleischgewordenen Wort Gottes“. Auf der Basis dieser Überzeugungen wollte Luther von ihm als Fehlentwicklungen wahrgenommene Erscheinungen der Kirche seiner Zeit beseitigen und sie in ihrer ursprünglichen evangelischen Gestalt wiederherstellen („re-formieren“). Entgegen Luthers Absicht kam es jedoch durch die Bildung evangelisch-lutherischer Kirchen zu einer Kirchenspaltung und im Laufe der Entwicklung zur Entstehung weiterer Konfessionen des Protestantismus.
Obgleich die Reformationsbewegung als Ganzes in vielfältiger Weise die Kontinuitätslinien spätmittelalterlicher Vorstellungen, aus unterschiedlichen innerkirchlichen Erneuerungsbewegungen und individueller Frömmigkeit, aufgriff und weiterentwickelte, wurde letztlich die europäische, christliche Religiosität grundlegend verändert.
Geschichte
28.8.1963 – Martin Luther King Jr. hält seine berühmte Rede „I Have a Dream“Martin Luther King Jr. hielt seine berühmte Rede „I Have a Dream“ während des Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit. Vor über 250.000 Menschen sprach er eindrucksvoll über seine Vision einer Zukunft ohne Rassentrennung und Diskriminierung. Die Rede wurde zum Symbol der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und gilt bis heute als ein Meilenstein für Gleichheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Mit seiner kraftvollen Sprache rief King zu Frieden, Zusammenhalt und einer gemeinsamen, gerechten Gesellschaft auf.