Franz Ignaz von Streber
| Geboren | 11. 2. 1758 [Reisbach] |
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| Gestorben | 26. 4. 1841 [München] |
| Beruf: | Dompropst, Weihbischof, Titularbischof, Numismatiker |
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Franz Ignaz von Streber wurde am 11. Februar 1758 in München geboren und gehörte zu den bedeutenden katholischen Geistlichen Bayerns während der Zeit des Übergangs vom Alten Reich zum modernen Königreich Bayern. Nach dem Studium der Theologie wurde er 1782 zum Priester geweiht. Bereits früh trat er als Gelehrter und Kirchenhistoriker hervor und beschäftigte sich intensiv mit Fragen der Kirchengeschichte und des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat.
Streber wirkte zunächst als Professor und später in verschiedenen kirchlichen Verwaltungsämtern. Durch seine Bildung, seine organisatorischen Fähigkeiten und seine Loyalität gegenüber dem bayerischen Staat gewann er das Vertrauen der Regierung. Im Zuge der tiefgreifenden Reformen und Umgestaltungen des kirchlichen Lebens nach der Säkularisation von 1803 spielte er eine wichtige Rolle bei der Neuordnung der katholischen Kirche in Bayern.
Besondere Bedeutung erlangte Streber als Vertreter einer gemäßigten kirchlichen Politik. Er setzte sich für ein konstruktives Verhältnis zwischen Kirche und Staat ein und unterstützte die Bemühungen, die katholische Kirche an die neuen politischen Verhältnisse anzupassen. Gleichzeitig bemühte er sich um die Bewahrung kirchlicher Traditionen und Interessen.
Franz Ignaz von Streber starb am 4. Oktober 1841 in München. Er hinterließ zahlreiche wissenschaftliche und kirchenhistorische Schriften und gilt als einer der einflussreichsten katholischen Geistlichen Bayerns in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Grabstätte
Alter Südlicher Friedhof
Sektion: A – Reihe: A – Nummer: 026/028
* 11.2.1758 (Reisbach (Niederbayern))
† 26.4.1841 (München)