Mahnmal für das Milbertshofener Judenlager
| Name | Mahnmal für das Milbertshofener Judenlager |
|---|---|
| Stadtbezirk | 11. Milbertshofen-Am Hart |
| Stadtbezirksteil | Am Hart |
| Straße | Knorrstraße 148 |
| Standort | Ecke Troppauer Straße |
| Übergabe | 15.11.1982 |
| Suchbegriffe | Juden, Deportation |
| Künstler:innen | Lippl Robert |
| Kategorie | Nationalsozialismus |
Inschrift
FUER VIELE
JUEDISCHE MITBUERGER
BEGANN
IN DEN JAHREN
1941/43
DER LEIDENSWEG
IN DIE
VERNICHTUNGSLAGER
MIT IHRER
EINWEISUNG
IN DAS
MÜNCHNER SAMMELLAGER
HIER AN DER
KNORRSTRASSE 148
Das Mahnmal für das ehemalige Milbertshofener Judenlager erinnert an das nationalsozialistische Sammel- und Durchgangslager, von dem aus hunderte jüdische Bürger in die Vernichtungslager deportiert wurden. Die vom Bildhauer Robert Lippl geschaffene und 1982 eingeweihte Bronzeplastik vereint zwei zentrale Symboliken in sich. Sie ist zugleich als abgestorbener, geköpfter Baum gestaltet, der für das gewaltsam zerstörte Leben steht, und formt in ihrer Kontur eine Menora als traditionelles jüdisches Glaubens- und Volkssymbol. Eine integrierte Gedenktafel im Stamm hält das schmerzhafte historische Geschehen fest und bewahrt die Erinnerung an den Leidensweg der Opfer.
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