Albert Altdorfer
| Name | Albert Altdorfer |
|---|---|
| Stadtbezirk | 8. Schwanthalerhöhe |
| Stadtbezirksteil | Schwanthalerhöhe |
| Straße | Theresienhöhe |
| Objekt | Ruhmeshalle |
| Lage | Linke Seitenwand |
| Übergabe | 1845 |
| Personen | Altdorfer Albrecht |
| Künstler:innen | Horchlet Anton |
| Rubrik | Bauwerk Denkmal |
ALBERT ALTDORFER
MALER
Albrecht Altdorfer war ein deutscher Maler, Kupferstecher und Baumeister der Renaissance, geboren um 1480 und gestorben 1538 in Regensburg. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der sogenannten Donauschule und zählt zu den frühen Landschaftsmalern Europas.
Über sein Leben ist nur wenig bekannt, doch ist belegt, dass er 1505 Bürger von Regensburg wurde und dort auch als Stadtbaumeister sowie Ratsherr tätig war. Seine künstlerische Entwicklung wurde unter anderem von Albrecht Dürer beeinflusst.
Besonders bedeutend ist Altdorfers Beitrag zur Landschaftsmalerei: Er machte die Natur erstmals zum eigenständigen Bildthema, oft wichtiger als die dargestellten Figuren. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die „Alexanderschlacht“ (1529) sowie der Sebastiansaltar.
Neben Gemälden schuf er zahlreiche Zeichnungen, Holzschnitte und Kupferstiche. Sein Werk zeigt eine enge Verbindung von Kunst, Naturbeobachtung und dramatischer Lichtwirkung. Damit prägte er die Entwicklung der deutschen Renaissancekunst nachhaltig und gilt als Pionier einer neuen, naturbezogenen Bildauffassung.