Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Einheimische und Zugezogene, höhere Beamte und Wissenschaftler, Wirtschaftsgrößen, Privatiers und Investoren, auch etliche jüdische Familien darunter - das war die Gründergeneration der Bauherren der Möhlstraße, benannt nach dem kgl. Hofgärtenmeisters Jakob Möhl („Baulinienplan"), der auch die Maximiliansanlagen und die Ismaninger Straße gestaltete. Gebaut wurde in gefälliger Stilmischung -von namhaften Architekten der Prinzregentenzeit, wie beispielsweise Romeis, Seidl oder Drollinger. Zweifelhaft war der Ruf der Möhlstraße in der Nachkriegszeit als Zentrum eines berühmt berüchtigten Schwarzmarkts. Trotz Zerstörung und umstrittener Neubauten der 60er und 70er Jahre, ist noch viel vom einstigen großbürgerlichen Flair zu spüren.
| Veranstalter | Kein Veranstalter eingetragen! |
| Datum | 20.04.2013 |
| Uhrzeit | 11:00 - 13:00 |
| Referent/in | Dr. Willibald Karl |
| Treffpunkt | St. Georg, Friedhofseingang - Neuberghauser Str. |
| Preis |
5,00 €   |
| Kursnummer | CO 2311E |
| Veranstaltungsart | Stadtführung |
| Suchbegriffe | Möhlstraße |