Münchner Adressbuch 1879 – Fernberg
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Fernberg (1879)Ackerstraße
Fernberg (1879)Adalbertstraße
Fernberg (1879)Adelgundenstraße
Fernberg (1879)Aengerstraße
Fernberg (1879)Akademiestraße
Fernberg (1879)Albanistraße
Fernberg (1879)Albertstraße
Fernberg (1879)Allinger Straße
Fernberg (1879)Alpenplatz
Fernberg (1879)In dem auf der Höhe befindlichen Theile der Vorstadt Giesing gelegen, von wo aus man an heiteren Tagen eine prächtige Aussicht auf die bayerischen Alpen hat. Der höchste Berg der bayerischen Alpen ist die Zugspitze im Wettersteingebirge, 2960 m hoch. ( s. Zugspitzstraße )
Alpenstraße
Fernberg (1879)Altenhofstraße
Fernberg (1879)Alter Hof
Fernberg (1879)Altheimer Eck
Fernberg (1879)Am Bach
Fernberg (1879)Am Bergsteig
Fernberg (1879)Am Durchlaß
Fernberg (1879)Durchlaß, am. Hier zweigt ein Kanal (d.i. Wasserdurchlaß) vom Auermühlbach ab.
Am Einlaß
Fernberg (1879)Am Feuerbächl
Fernberg (1879)Am Gasteig
Fernberg (1879)GASTEIG, AM. „G a s t a i g, auch G a ß t a c h, G a s t a“ bezeichnet in alten Büchen einen Hohlweg, der auf eine Anhöhe, besonders auf die eines hohen Flußufers führt. Ein solcher Hohlweg war einst auch da, wo jetzt die breite Straße am Gasteig zur Wiener-, Preysing- und Kellerstraße auf dem rechten Isartufer hinaufführt.
Am Glockenbach
Fernberg (1879)Am Graben
Fernberg (1879)Graben, am. Eine Straße im ehemaligen Stadtgraben beim Sendlingerthore, gleichlaufend mit der Sonnenstraße. Ihre Tage dürften gezählt sein.
Am Gries
Fernberg (1879)Am Kirchstein
Fernberg (1879)Kirschstein, am. Dies ist der Name einer kleinen Ansiedlung bei Haidhausen, an welche ein zur dortigen Kirche gehöriges Grundstück angränzte; Der Gränzstein dieses Grundstückes hieß der "Kirchstein",
Am Kosttor
Fernberg (1879)Kostthor, am. Das Kostthor selbst, von welchem der Name dieses Platzes stammt, wurde 1871 abgebrochen; es hieß in alter Zeit das Graggenauerthor und war der einzige Ausgang aus der befestigten Stadt vom Stadtviertel Graggenau aus. Bei diesem Thore wurden früher aus der Riedler-Stiftung (s.Riedlerstraße) an arme Leute Speisen ausgetheilt, woher sich der Name Kostthor erklärt.
Am Lilienberg
Fernberg (1879)Lilienberg, am und Lilienstraße. So wird die Anhöhe zwischen dem Nockerberg und dem Gasteige und die mit ihr gleichlaufende Straße am linken Ufer des Auermühlbaches genannt. Die Amtsgebäude am Lilienberge (Bezirksamt München r.d.I. und Landrentamt München) waren früher ein Nonnenkloster, die anstoßende Frohnfeste eine Kirche. Die Nonnen sollen in ihrem Garten besonders viele Lilien gepflanzt haben, daher der Name.
Am Mühlbach
Fernberg (1879)Mühlbach, am und Mühlbachstraße. In Giesing beim dortigen Mühlbache gelegen.
Am Neudeck
Fernberg (1879)Neudeck, am. Der Name soll wahrscheinlich an "neu gedecktes" Haus erinnern; er ist sehr alt und kommt schon 1416 vor. Die Gegend am Neudeck war im Mittelalter ein beliebter Sommeraufentalt der bayerischen Herzoge: Herzog Wilhelm IV. ließ sich daselbst ein Jagdschlößchen erbauen (der Wald ging damals bis nahe an den Rand er Anhöhe heran) und einen Lustgarten anlegen. ( S. Falkenstraße. )
Am Nockherberg
Fernberg (1879)Nockherberg, am und Nockherstraße. Eine Münchner Bürgersfamilie "Nockher" gehörte einst zu den hervorragendsten Familien der Stadt. Besonders die Gebrüder Josef und Georg Nockher, Handelsleute und Wechselherren zu München, haben durch die Erbauung eines Krankenhauses 1742 ein immerwährendes Andenken sich erworben. Ihre in der Nockherstraße gelegene Stiftung war bis zur Erbauung des großen städtischen Krankenhauses die einzige derartige Anstalt für arme Kranke; jetzt ist das Nockherhaus ein Spital für alte Dienstboten.
Amalienstraße
Fernberg (1879)Ampfingstraße
Fernberg (1879)An der Grube
Fernberg (1879)Grube, an der und Grube, in der. Zwei grubenartige, mit Häusern bebaute Plätze, der eine bei Schwabing, der andere in Haidhausen.
An der Kreppe
Fernberg (1879)Kreppe, an der. Dieser Name sollte eigentlich "Greppen, an der" geschrieben werden, denn so findet sich das Wort in Schmeller´s bayerischem Wörterbuche; daselbst ist es mit "Hohlweg = Graben, der vom Wasser ausgespült als Fahrweg dient" erklärt; auch für den Ausdruck "baufällige Hütte" wurde früher die Bezeichnung "Greppen" gebraucht; beide Bedeutungen passen auf den abgelegenen Winkel in der Vorstadt Haidhausen, der den Namen "an der Kreppe" führt.
An der Schwaige
Fernberg (1879)Schwaige, an der. Schwaigen heißt man gewöhnlich Bauerngüter, auf welchen weniger Getreidebau als vielmehr die sogenannte Milchwirtschaft d.i. die Gewinnung von Milch, Butter und Käse betrieben wird. In der Gegend der vorgenannten Straße gab es früher auch eine solche Schwaige; heutzutage sind solche Gehöfte aber erst im weiteren Umkreise der Stadt zu finden.
Angertorstraße
Fernberg (1879)Arcisstraße
Fernberg (1879)Arcisstraße. Bei dem französischen Städtchen A r c i s an dem Aube- ( sprich: Ob ) Fluße erfochten die Deutschen mit ihren Verbündeten, den Russen, am 21. März 1814 einen Sieg über Napoleon I.; der bayerische Feldmarschall Fürst Wrede nahm mit seinen Bayern, die schon in den Schlachten bei Brienne und Bar sur Aube tapfer gekämpft hatten, auch an dieser Schlacht heldenmüthigen Antheil. 10 Tage darauf zogen die Verbündeten in Paris ein. Am 7. April unterzeichnete Napoleon seine Abdankungsurkunde.
Arcostraße
Fernberg (1879)Asamstraße
Fernberg (1879)Auenstraße
Fernberg (1879)Auerfeldstraße
Fernberg (1879)Auf der Insel
Fernberg (1879)Auf der Insel. Unterhalb der Reichenbachbrücke theilt sich die Isar in zwei Arme, von denen der rechte das Ueberwasser ableitet, und die sich nach kurzem Laufe wieder vereinigen. Der von ihnen umflossene, hochgelegenen Platz heißt "auf der Insel"; auf ihm befindet sich die alte vom Kurfürsten Maximilian III. erbaute Isarkaserne.
Augsburgerstraße
Fernberg (1879)Augustenstraße
Fernberg (1879)Augustinerstraße
Fernberg (1879)Äußere Isarstraße
Fernberg (1879)Isarstraße, äußere, innere, obere und untere. So heißen Straßenzüge an den Ufern der Isar.
Äußere Maximilianstraße
Fernberg (1879)Maximiliansstraße, äußere. Sie ist die Fortsetzung der vorher genannten Straße (Maximiliansstraße) hinter dem Maximilianeum.