1894 Rambaldi
201.Gaiglstraße. Verbindet, den Ferdinand von Millerplatz auf der Südseite kreuzend, die Erzgießerei- und Lothstraße. Zu Ehren des Wohlthäters des städtischen Waisenhauses Herrn Sebastian Gaigl, gest. 27. Juni 1876, welchem der Magistrat München in Anerkennung seiner Verdienste in dem westlichen Teile der Arkaden des neuen südlichen Friedhofes ein Denkmal setzen ließ. Die Straße führt ihren Namen seit 6. Oktober, resp. 8. November 1890.
1943 Adressbuch
Sebastian Gaigl, Wohltäter des städtischen Waisenhauses, * 6.7.1799 Rosenheim, † 27.6.1876.
Zieht von der Erzgießerei- zur Lothstraße.
1965 Baureferat
Gaiglstraße: Sebastian Gaigl (1799-1871), Besitzer einer Pfandleihanstalt in der damaligen Vorstadt Au, stiftete 328 000 Goldmark für das städt. Waisenhaus und zur Ausbildung talentierter Waisen; Denkmal für Gaigl in den Arkaden des alten Münchner Südfriedhofs. *1890