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1955

Hallstein-Doktrin

Walter Hallstein, ein prominenter deutscher Politiker und Diplomat, entwarf das außenpolitische Programm der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Programm, bekannt als die "Hallstein-Doktrin", verfolgte die Politik der Nichtanerkennung von Staaten, die die Deutsche Demokratische Republik (DDR) anerkannten, mit Ausnahme der Sowjetunion. Die Doktrin war ein zentrales Element der westdeutschen Außenpolitik während des Kalten Krieges. Sie zielte darauf ab, die internationale Isolation der DDR zu fördern und die Alleinvertretungsansprüche der Bundesrepublik Deutschland für ganz Deutschland aufrechtzuerhalten.

22. November 1963

Ermordung von John F. Kennedy; Lee Harvey Oswald angeklagt

Am 22. November 1963 wurde der US-Präsident John F. Kennedy in Dallas, Texas, ermordet. Während einer Autofahrt in einer offenen Limousine durch Dealey Plaza wurde er von zwei Schüssen getroffen, einer davon tödlich. Lee Harvey Oswald, ein ehemaliger Marine, wurde als Hauptverdächtiger festgenommen, jedoch zwei Tage später von Jack Ruby erschossen, bevor er vor Gericht gestellt werden konnte. Kennedys Ermordung löste weltweites Entsetzen aus und führte zu zahlreichen Verschwörungstheorien über die Umstände seines Todes. Die Warren-Kommission, eingesetzt von Lyndon B. Johnson, schloss später, dass Oswald allein gehandelt habe, doch Zweifel und Spekulationen halten bis heute an.

1968

Oswalt Kolle. Das Wunder der Liebe – Der erste Aufklärungsfilm

Oswalt Kolles erster Aufklärungsfilm brachte das Thema Liebe und Sexualität auf eine revolutionäre Art und Weise in die Öffentlichkeit. Mit wissenschaftlicher Basis und einfühlsamer Darstellung brach er Tabus und eröffnete neue Perspektiven auf Partnerschaft, Intimität und Geschlechterrollen. Der Film zielte darauf ab, Missverständnisse abzubauen und eine offene Diskussion über Sexualität zu fördern. Trotz anfänglicher Kontroversen wurde er ein großer Erfolg und legte den Grundstein für Kolles weitere Arbeit als Pionier der sexuellen Aufklärung.

1971

Rücktritt Walter Ulbrichts; Nachfolger Erich Honecker

Im Jahr 1971 trat Walter Ulbricht, der langjährige Vorsitzende des Staatsrates der DDR, zurück. Sein Nachfolger wurde Erich Honecker. Dieser Machtwechsel markierte eine wichtige politische Veränderung in der Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und hatte Auswirkungen auf die Politik und Führung des Landes in den folgenden Jahren.

4. Juli 1986

Frauendemo gegen Männergewalt

15. Juli 1990

Mord an den Volksschauspieler Walter Sedlmayer

Walter Sedlmayr, ein beliebter deutscher Schauspieler, wurde in seiner Wohnung in München brutal ermordet aufgefunden. Die Tat war besonders grausam, was zu großer Bestürzung in der Öffentlichkeit führte. Die Ermittlungen deckten auf, dass zwei Brüder, ehemalige Bekannte Sedlmayrs, für den Mord verantwortlich waren, motiviert durch einen Streit um Geld und persönliche Differenzen.

1997

Gewaltvideo-Skandal bei der Bundeswehr

Ein von Bundeswehrsoldaten gedrehtes Gewaltvideo sorgte für Empörung. Auf einem Truppenübungsplatz stellten Soldaten Hinrichtungen, Vergewaltigungen und andere Gewaltakte nach. Nach Veröffentlichung des Videos reagierten Politik und Öffentlichkeit mit Bestürzung. Der Verteidigungsminister verurteilte die Beteiligten als “fehlgeleitete Einzelgänger” und versprach Reformen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Verherrlichung von Gewalt und Verunglimpfung des Staates ein. Der Skandal entfachte eine Debatte über die politische Bildung und die Rekrutenauswahl in der Bundeswehr, die zu internen Veränderungen führte.

2. Juni 2019

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wird erschossen

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde erschossen, was bundesweit Entsetzen auslöste. Der Mord steht im Zusammenhang mit rechtsextremistischen Motiven und brachte die Gefahren des Rechtsextremismus in Deutschland in den Fokus. Lübcke hatte sich zuvor für die Aufnahme von Geflüchteten eingesetzt, was ihn zur Zielscheibe von Hasskampagnen machte.

16. Februar 2024

Tod von Alexej Nawalny

Alexej Nawalny, ein prominenter russischer Oppositionspolitiker und scharfer Kritiker des Kremls, verstarb unter umstrittenen Umständen in einem russischen Straflager. Offiziell wurde eine Herzrhythmusstörung als Todesursache angegeben, doch Berichte und geleakte Dokumente deuten auf eine mögliche Vergiftung hin. Bereits zuvor überlebte er einen Giftanschlag mit dem Nervengift Nowitschok. Sein Tod wird von vielen als gezielte Ausschaltung eines bedeutenden Kritikers des russischen Regimes betrachtet und löste weltweit Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung aus.

8. Februar 2025

München setzt ein gewaltiges Zeichen gegen Rechts!

München hat ein beeindruckendes Zeichen gegen Rechts gesetzt! Statt der erwarteten 75.000 kamen unglaubliche 250.000 bis 320.000 Menschen auf die Theresienwiese, um gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Vielfalt zu demonstrieren. Ein breites Bündnis der Gesellschaft hatte aufgerufen – und München folgte. Doch während Hunderttausende Haltung zeigten, blieb die CSU der Demo fern – ein fragwürdiges Verhalten ohne klares Bekenntnis zur Demokratie. Die Botschaft der Menschen ist deutlich: München bleibt bunt und wehrt sich gegen rechte Hetze! 

April 2026

Das Drama um Wal Timmy

Wal Timmy sorgte für große Aufmerksamkeit, nachdem er sich in die Ostsee verirrt hatte und mehrfach festsaß. Helfer, Tierärzte und Naturschützer bemühten sich um seine Rettung. Gleichzeitig wurde diskutiert, ob weitere Maßnahmen dem geschwächten Tier noch helfen konnten. Millionen Menschen verfolgten die Ereignisse. Einige Experten sahen darin unnötiges Leiden und forderten mehr Zurückhaltung.