Straßen - Umgebungssuche

Straßen im Umkreis von 0.5 km


Erstnennung: 1913 | Stadtbezirk: 10. Moosach - Moosach-Bahnhof | Entfernung: 0.33 |

Bodenbreitenstraße: Nach einem alten Flurnamen. Breiten = ursprünglich die besten Felder in der Nähe eines Hofs. *1913

1965 - Baureferat




Erstnennung: 1900 | Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg - Dom Petro | Entfernung: 0.36 |

Balder (altnordisch baldr, altenglisch Bældæg, althochdeutsch Balder, Palter, Phol (Pfol), zu urgermanisch Nom. Sg. *balđraz ‚Herr, Held, Fürst‘) ist ein Gott in der germanischen Mythologie. Eine konkrete Funktion bei der rituellen Kultpraxis in den germanischen Religionen ist ungewiss und wird in der fachwissenschaftlichen Forschung kontrovers diskutiert.

Balder ist nach der Prosa-Edda des Isländers Snorri Sturlusons Sohn des Odin und der Frigg, somit Bruder von Hödur und Hermodr. Mit seiner Gattin Nanna hat er den Sohn Forseti.

Mit der Lichtgestalt Balder verschwinden Glück und Schönheit aus der Welt, womit das Götterende (auch Schicksal der Götter, Götterdämmerung oder Götternacht) Ragnarök näher rückt. Da Balder die Personifizierung der Sonne ist, steht sein Tod auch mit den Sonnenwenden in Verbindung. Balder wird zum Zeitpunkt scheinbarer Unverwundbarkeit getötet, wie auch die Sonne am Tag ihrer längsten Leuchtkraft – dem 21. Juni, der Sommersonnenwende – an Kraft verliert und dadurch die Tage wieder kürzer werden. Ab der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger. Die Sonne kommt wieder zu Kräften, was Balders kommende Wiedergeburt ankündigt.




Erstnennung: 1921 | Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg - Neuhausen | Entfernung: 0.41 |

Pegnitz (mundartlich: Bengatz) ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern. Sie liegt etwas über 50 Kilometer (Luftlinie) nordöstlich von Nürnberg und gehört zur Planungsregion Oberfranken-Ost.

Pegnitz liegt etwa 27 Kilometer südlich von Bayreuth am Ostrand der Fränkischen Schweiz, dem Nordteil der Fränkischen Alb. Es befindet sich an der Pegnitz, die in der Kernstadt entspringt und wenige Meter unterhalb ihrer Quelle von der Fichtenohe gespeist wird. Direkt westlich der Stadt erhebt sich der Schloßberg und etwas nordöstlich der Zipser Berg.<

In Pegnitz beginnt die Bayerische Eisenstraße, die auf etwa 120 km Länge bis zur Donau bei Regensburg zahlreiche Industrie- und Kulturdenkmäler verbindet.




Erstnennung: 1922 | Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg - Neuhausen | Entfernung: 0.43 |

Die Altmühl ist ein 227 km[4] langer Fluss in Bayern, der nach einem zunächst nach Südosten gerichteten und dann ostwärtigen Verlauf bei Kelheim von links mit einer mittleren Wasserführung von gut 24 m³/s in die Donau mündet. Ihre letzten über 34 km ab Dietfurt fließt sie im Bett des Main-Donau-Kanals.

Die Herkunft des Flussnamens wird verschieden gedeutet. Der Name Altmühl ist nach einer Ansicht eine volksetymologische Eindeutschung eines älteren Gewässernamens, der seit dem 8. Jahrhundert unter anderem in den Formen Alcmona, Alchmona und Alcmana überliefert ist.[8] Die Bedeutung dieser keltischen und indogermanischen Namen ist Gewässer, das bei einem zu schützenden Höhenzug mündet.[9] Gleichfalls einen keltischen Namensursprung nimmt eine andere Interpretation des Namens an, die ihn aus dem keltischen alk (= sehr) und dem keltischen moin oder mun (= sanft, ruhig, still) ableitet; danach wäre Motiv der Benennung, dass die Altmühl ein sehr ruhiger, stiller, sanfter Fluss ist. Nach wieder anderen Ansichten ist der Fluss nach einer nahanarvalischen Gottheit Alkys benannt[10] oder es stand – wie beim Main – ein urgermanisches Wort Modina bei der Flussnamenbezeichnung Pate.




Erstnennung: 1921 | Stadtbezirk: 9. Neuhausen-Nymphenburg - Neuhausen | Entfernung: 0.50 |

Der Lech ist ein rechter Nebenfluss der Donau. Der 264 km lange Fluss entspringt in Vorarlberg und fließt durch Tirol und Südbayern, wo er in die Donau mündet. Kurz vor der deutsch-österreichischen Grenze nimmt er die Vils auf, stürzt am Lechfall bei Füssen hinunter und durchquert auf seinem Weg Schwaben und Oberbayern. Die größten Städte am Lech sind Landsberg am Lech und Augsburg, wo er die Wertach aufnimmt. Bei Rain mündet der Fluss in die Donau.

Inschriften von 8/7 v. Chr. belegen, dass der Flussname zuerst im keltischen Stammesnamen Licates ‚Likatier‘ erwähnt wird. Der Fluss selbst wird im 2. Jahrhundert als Likios bzw. Likias benannt. Um das Jahr 570 findet sich in Aufzeichnungen der Name Licca. Im 8. Jahrhundert tauchen dann Bezeichnungen wie Lecha und Lech auf. Der Begriff Licus wird aber noch im Jahr 1059 verwendet.

Der Name steht in Analogie zum kymrischen Wort llech ‚Steinplatte‘ und zum bretonischen lec’h ‚Grabstein‘. In diesem Zusammenhang wird die Wortbedeutung von Lech als ‚der Steinige‘ erklärt.