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Beschreibung des Brandes im königlich-baierischen großen Hof- und Nationaltheater

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öfen aus der Linie, und aus der bürgerl. Land- wehr bewacht. Menschen von allen Klassen wärm- ten sich an den Wachtfeuern daselbst, und wenn man so zwischen den Posten zu Fuß und zu Pferd, und zwischen den Löschgeräthschaften aller Art durchwanderte, glaubte man sich in einem zer- streuten Lager, oder unter den Ruinen von Pal- myra zu befinden. — Die von dem bürgerl. Glo- ckengießer Herrn Nikolaus Regnault für das städti- sche Feuerhaus gefertigten Wasserzubringer waren von dieser Seite in ununterbrochener Bewegung, und bewährten unter der Leitung ihres Meisters durch die mittelst derselben bewirkte unausgesetzte Füllung der Löschmaschinen ihre unwidersprechliche Gemein- nützigkeit. Wo diese arbeiteten, hörte der Wasser- strahl nicht auf. Was die auf der Erde fortlaufenden hölzernen Schläuche betrifft, so haben dieselben eine solche Gelegenheit an den Tag gelegt, daß dar- über geritten und gefahren worden ist, ohne sie zu zerstören. Doch wird für die Zukunft die bewäh- rtene Vorrichtung getroffen werden, an den Stel- len der öffentlichen Passage hölzerne dreyeckigte Bretterdecken, wie dieses bey den freiliegenden Brunnenteichen Platz greift, darüber zu legen.

— Hr. Regnault hat sich bey dieser Gelegenheit auch noch dadurch ein besonderes Verdienst erwor- ben, weil er alles das, was durch die außeror- dentliche Anstrengung an den Löschmaschinen ver- dorben wurde, auf der Stelle zur Reparation übernommen hat.

Bey allen diesem Kraftaufwande blieb es eine Unmöglichkeit, dem wüthenden Brande im Innern des mit Hängewerken und Maschinerien angefüllten Gebäudes selbst Grenzen zu setzen, und es kam also bey dieser drohenden Gefahr