8.2017 – Die Stadt und das Geld Haushalt und Herrschaft im nationalsozialistischen München

In seiner mit dem Friedrich Lütge-Preis ausgezeichneten Pionierstudie analysiert der Autor Paul-Moritz Rabe die kommunale Finanzpolitik Münchens im Nationalsozialismus. Anhand der städtischen Haushaltspläne zeigt er, wie die Lokalverwaltung Finanzressourcen mobilisierte, um die „Hauptstadt der Bewegung“ zu finanzieren. Dabei verdeutlicht er, dass die Haushaltspolitik kein ideologiefreies Verwaltungshandeln war, sondern ein zentrales Steuerungsinstrument für NS-Klientelismus und die Verfolgungsgeschichte.


Literatur:
3835330896