5.2014 – Die völkische Ordung von Armut Kummunale Sozialpolitik im nationalsozialistischen München
Autor Florian Wimmer untersucht am Beispiel Münchens, wie die kommunale Sozialpolitik als Instrument der nationalsozialistischen Volksgemeinschaftsideologie diente. Die Verwaltung kategorisierte Hilfsbedürftige nach ihrem Nutzen und steuerte so gezielt Hilfe, Ausgrenzung oder Repressionen wie KZ-Einweisungen. Die Studie verdeutlicht, wie eng Rassismus und Leistungsdenken verknüpft waren, um das NS-Regime durch Inklusion und Exklusion lokal zu stabilisieren.
Literatur:
3835314025