1999 – Beth ha-Knesseth, Ort der Zusammenkunft Zur Geschichte der Münchner Synagogen, ihrer Rabbiner und Kantoren
Trotz jahrhundertelanger Diaspora, Anfeindungen und Assimilationsdrucks hat das Judentum seine kulturellen Eigenarten dank der Religion bewahrt. Auch in München existierte trotz wiederkehrender Unterbrechungen durch mittelalterliche Pogrome, fürstliche Ausweisungen und den nationalsozialistischen Vernichtungswahn stets ein reges religiöses Leben. Getragen von Rabbinern, Kantoren sowie Gemeinden prägten der Bau von Synagogen und Betstuben sowie die gemeinschaftliche Religionsausübung die jüdische Geschichte der Stadt über die Jahrhunderte hinweg nachhaltig.
Literatur:
3934036090