4.2018 – Ehem. jüdischer Besitz Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus
Dieser Band beleuchtet die Mechanismen des NS-Kunsthandels und die Erwerbungsgeschichte des Münchner Stadtmuseums. Er zeigt das organisierte Netzwerk städtischer Entscheidungsträger und beteiligter Institutionen bei der systematischen Verfolgungspolitik auf. Gleichzeitig stellt das Werk jüdische Kunsthändler und -sammler vor, die als einstige Mäzene das kulturelle Leben Münchens prägten. Das Schicksal dieser und anderer Verfolgter wird detailliert nachgezeichnet – bis hin zu den späten Wiedergutmachungsverfahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Literatur:
3777430242