2018 – Gedenkbuch für die Münchner Opfer der „Euthanasie“-Morde
Zwischen 1939 und 1945 wurden rund 240.000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen im Nationalsozialismus ermordet, darunter über 2.000 Münchner. Die Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München“ erarbeitete gemeinsam mit dem NS-Dokumentationszentrum und dem Bezirk Oberbayern ein Gedenkbuch. Durch die Auswertung von Krankengeschichten der Anstalt Eglfing-Haar macht das Werk die Namen, Lebensdaten und teils persönlichen Lebensgeschichten der Opfer sichtbar, um sie dauerhaft in das kollektive Gedächtnis der Stadt einzubringen.
Literatur:
3835332120