11.2016 – Raub von Kulturgut Der Zugriff des NS-Staats auf jüdischen Kunstbesitz in München und seine Nachgeschichte
Kurz nach dem Novemberpogrom 1938 beschlagnahmte die Gestapo in rund 70 jüdischen Haushalten in und um München etwa 2.200 Kulturgüter und leitete damit einen der größten staatlichen Kunstraubzüge im Deutschen Reich ein. Maßgeblich beteiligt waren städtische und staatliche Museen, Kunsthändler sowie NSDAP-Institutionen, bei denen die geraubten Gegenstände landeten. Diese Publikation dokumentiert erstmals die Hintergründe, Motive und Profiteure dieser Aktion und beleuchtet das anschließende gesellschaftliche Verweilen im Schweigen nach 1945.
Literatur:
3422073663