2015 – Haus der Kunst, München Ein Ort und seine Geschichte im Nationalsozialismus

Das Münchner „Haus der Kunst“, 1933 von Paul Ludwig Troost als NS-Vorzeigebau für die sogenannte „deutsche Kunst“ konzipiert, diente bis 1944 als Propagandakulisse und Schauplatz für die Leistungsschauen des Regimes. Während linientreue Künstler dort den nationalsozialistischen Kult verherrlichten, wurden Werke der Moderne als „entartet“ diffamiert. Dieses Buch von Sabine Brantl beleuchtet die lange verdrängte Geschichte des Ausstellungshauses und regt zur Auseinandersetzung mit der Kunst des Dritten Reichs an.


Literatur:
386906756X