11.4.2024 – Rückkehr der Namen

Am 11. April 2024 fand in München das Erinnerungsprojekt „Die Rückkehr der Namen“ statt, initiiert vom Bayerischen Rundfunk und der Landeshauptstadt. Mehrere tausend Menschen zogen durch die Innenstadt, um stellvertretend an 1.000 in der NS-Zeit verfolgte und ermordete Münchnerinnen und Münchner zu erinnern. Teilnehmende trugen Namensschilder von Opfern an deren ehemaligen Wohn- und Wirkungsorten. Damit sollte den meist vergessenen Menschen ein sichtbarer Platz in der Stadtgesellschaft zurückgegeben und ein starkes Zeichen gegen das Vergessen gesetzt werden.