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Geschichte

Geschichte München Kunstgeschichte Herrscher Plan Personen Suchbegriffe

Ereignisse im Jahr 1937

  • Die Hängeampeln werden durch Signalständer mit Signalgeber ersetzt
    1937
    Ort: München
  • München erhält den den Titel „Stadt der Deutschen Kunst“
    1937
    Ort: München

    Während im neu eröffneten Haus der Kunst Kunst nach den Vorstellungen des Regimes ausgestellt wurde, kam es im Hofgarten zur Ausstellung von so genannter "Entarteter Kunst".

  • Arisierungen jüdischer Unternehmen
    1937

    1937/38 begannen in großem Umfang die Arisierungen jüdischer Unternehmen (die ersten bereits seit 1933), die auf einer gesonderten "jüdischen Gewerbekartei" beruhten.

  • Die Stadt München kauft das Grünwalder Stadion
    1937
    Ort: München

    Der Kauf durch die Stadt sicherte die langfristige Nutzung und Entwicklung dieses bedeutenden Sportgeländes und bewahrte den TSV 1860 München vor finanziellen Schwierigkeiten.

  • Spanien: Gründung der franquistischen Einheitspartei ('camisas viejas'; Blauhemden)
    1937
  • Irland nennt sich Eire
    1937
  • Mahomed Ali Jinnah trennt sich von Gandhi und fordert eigenen Staat für indische Moslems
    1937
  • Ernst Kaltenbrunner wird Chef der österreichischen SS
    1937
  • Sowjetunion: 2. großer Schauprozeß; 13 Todesurteile, u.a. Marschall Michail Tuchatsc
    01.1937
  • Verschärfung des Reichsbürgergesetzes
    05.01.01.1937

    Die Verschärfung des Reichsbürgergesetzes legte fest, dass nur Menschen „deutschen oder artverwandten Blutes“ als Reichsbürger gelten durften. Jüdinnen und Juden sowie andere als „rassisch minderwertig“ Eingestufte verloren damit endgültig ihre staatsbürgerlichen Rechte. Sie galten fortan nur noch als „Staatsangehörige“ ohne politische Mitwirkungsrechte und wurden systematisch aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen.

  • Deutsche Unterschrift unter den Versailler Vertrag wird für ungültig erklärt
    30.01.01.1937

    Im Jahr 1937 erklärte Deutschland die Unterzeichnung des Versailler Vertrages von 1919 für ungültig. Der Vertrag, der nach dem Ersten Weltkrieg geschlossen wurde, legte harte Bedingungen für Deutschland fest, darunter erhebliche Reparationszahlungen, territoriale Abtretungen und militärische Beschränkungen. Diese Erklärung war Teil von Hitlers aggressiver Außenpolitik, die darauf abzielte, die durch den Vertrag auferlegten Einschränkungen zu beseitigen, Deutschlands militärische Stärke wiederherzustellen und das Territorium zu erweitern. Diese Handlung untergrub die internationale Ordnung und trug zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bei.

  • Verlängerung des Ermächtigungsgesetzes für weitere 4 Jahre
    30.01.01.1937

    Das Ermächtigungsgesetz wurde für weitere vier Jahre verlängert. Dieses Gesetz, ursprünglich 1933 erlassen, ermöglichte es Adolf Hitler und der NSDAP, Gesetze ohne Zustimmung des Reichstags oder des Reichspräsidenten zu erlassen. Die Verlängerung festigte die diktatorische Macht des nationalsozialistischen Regimes und trug dazu bei, die parlamentarische Demokratie in Deutschland weiter abzubauen. Durch die erneute Verlängerung konnten die Nationalsozialisten ihre totalitäre Herrschaft weiter ausbauen und ihre politischen Gegner weiterhin unterdrücken.

  • Hitler garantiert holländische und belgische Unantastbarkeit
    30.01.01.1937
  • Papst Pius Enzyklika Mit brennender Sorge wird verlesen
    21.03.03.1937
  • Bombardement von Guernica durch die deutsche 'Legion Condor'
    26.04.04.1937

    Die deutsche Luftwaffeinheit „Legion Condor“ zerstörte im Spanischen Bürgerkrieg die baskische Stadt Guernica durch ein verheerendes Bombardement. In mehreren Wellen warfen Bomber und Jagdflugzeuge Spreng- und Brandbomben ab. Hunderte Zivilisten kamen ums Leben, die Stadt wurde großteils zerstört. Der Angriff diente als Test moderner Luftkriegsstrategien und löste internationales Entsetzen aus. Pablo Picassos Gemälde „Guernica“ wurde zum Symbol gegen Krieg und Gewalt. Der Angriff gilt als frühes Beispiel für Terror gegen die Zivilbevölkerung.


     

  • Lakehurst: Luftschiff 'Hindenburg' fängt Feuer; 36 Tote
    05.1937
  • Beginn der Säuberung der Armee; am Ende 35000 hingerichtete Offiziere Sommer1937 Zwischenfa
    06.1937
  • Das Haus der Deutschen Kunst wird eingeweiht
    18.07.07.1937
    Ort: München

    Für den abgebrannten Glaspalast wurde von den Nazis das Haus der Kunst durch den Architekten Paul Ludwig Troost erbaut.

  • Große Deutsche Kunstausstellung
    18.07.07.1937
    Ort: München

    Die Große Deutsche Kunstausstellung wird im Haus der Deutschen Kunst in München eröffnet. Gezeigt werden Werke, die dem nationalsozialistischen Kunstideal entsprechen: Helden, Bauern, Mütter, Landschaften. Die Ausstellung dient der Abgrenzung von „entarteter Kunst“ und propagiert eine völkisch-idealisierte Bildsprache. Parallel dazu startet die Diffamierung moderner Kunst in einer Gegenausstellung.

  • Austellung „Entartete Kunst“
    19.07.07.1937
    Ort: München

    Die „Schandausstellung“ „Entartete Kunst“ fand im Hofgartengebäude in der Galleriestraße statt. Diese von den Nationalsozialisten organisierte Ausstellung zeigte moderne Kunstwerke, die als "entartet" diffamiert wurden. Ziel war es, die Werke und ihre Schöpfer zu diskreditieren und die öffentliche Meinung gegen die Moderne Kunst zu beeinflussen. Gezeigt wurden Werke von Künstlern wie Paul Klee, Wassily Kandinsky und Emil Nolde, die als dekadent und gefährlich für die deutsche Kultur dargestellt wurden. Die Ausstellung zog Millionen von Besuchern an und hatte verheerende Folgen für die betroffenen Künstler.

  • Die Stadt kauft dem TSV 1860 das Grünwalderstation ab
    23.07.07.1937
    Ort: München

    Die Stadt kaufte dem Sportverein TSV 1860 das Station an der Grünwalderstraße ab und rettete somit den Verein vor der Pleite. Das Grünwalderstation gehörte dem TSV 1860 und der FC Bayern war damals Mieter.

  • Richtfest des „Haus des Deutschen Rechts“
    31.10.10.1937
    Ort: München

    Das „Haus des Deutschen Rechts“ wurde zwischen 1936 und 1939 am nördlichen Ende der Ludwigstraße vor dem Siegestor errichtet. Die Pläne von Oswald E. Bieber sahen vier Bauabschnitte vor, nur der erste wurde fertig gestellt.

  • Hoßbach-Niederschrift (Hoßbach-Protokolle) über Hitlers Kriegsziele
    05.11.11.1937
  • Ausstellung „Der ewige Jude“
    08.11.11.1937
    Ort: München

    Die Ausstellung "Der ewige Jude" wurde am 8. November 1937 in München eröffnet. Diese Propagandaausstellung des nationalsozialistischen Regimes zielte darauf ab, antisemitische Stereotype zu verbreiten und Juden in diskriminierender und herabwürdigender Weise darzustellen. Sie war Teil der systematischen Hetzkampagne gegen die jüdische Bevölkerung und trug zur Verbreitung und Verfestigung antisemitischer Vorurteile in der deutschen Gesellschaft bei.

    Die Ausstellung war im Bibliotheksbau des Deutschen Museumszu sehen.

Herrschaft & Verwaltung

Deutschland

Adolf Hitler (Reichskanzler)
1933–1945

Kirchenstaat

Pius XI.
1922–1939

Bayern

Siebert Ludwig
1933–1942

Bürgermeister

1. Bürgermeister
Karl Fiehler
1933–1945
2. Bürgermeister
Karl Tempel
1934–1940