Maximilian Ernst, Erzherzog von Österreich
Haus: Habsburg
* 17.11.1583 (Graz) – † 18.12.1616 (Graz) Seckau /Habsburger Mausoleum
Kinder
Keine Kinder erfasst
Maximilian Ernst von Österreich war Erzherzog aus dem habsburgischen Herrscherhaus Innerösterreich und jüngerer Sohn des dortigen Erzherzogs und einer wittelsbachischen Herzogstochter, wodurch seine Herkunft die engen dynastischen Verknüpfungen zwischen habsburgischen und süddeutschen Fürstendynastien widerspiegelte. ([turn0search0][turn0search1])
Er gehörte zur Generation unmittelbar vor dem Dreißigjährigen Krieg und nahm gemeinsam mit seinen Brüdern und Vettern Aufgaben innerhalb der Hauspolitik wahr; so unterzeichnete er gemeinsam mit seinem älteren Bruder und verwandten Regenten eine Urkunde, in der die Führung des Hauses Österreich neu geregelt wurde. ([turn0search1])
In späteren Jahren schlug er den geistlichen Weg ein und wurde Mitglied des Deutschen Ordens in der österreichischen Ballei, wo ihm kurz vor seinem Tod der Posten des Landkomturs übertragen wurde; als designierter Nachfolger im Amt des Hochmeisters blieb sein Aufstieg jedoch unvollendet. ([turn0search1][turn0search15])
Maximilian Ernst blieb unverheiratet und kinderlos; zeitgenössische Überlieferungen erwähnen einen außerehelichen Sohn, der jedoch früh verstarb. ([turn0search1])
Seine Stellung innerhalb der Habsburgischen Familienkonstellation und seine Einbindung in Ordensämter illustrieren die vielfältigen Lebenswege, die Mitgliedern hochadeliger Häuser – jenseits dynastischer Eheverknüpfungen – im frühneuzeitlichen Europa offenstanden, sowie die Bedeutung religiöser Institutionen für die Karrieregestaltung nicht regierender Prinzen.
Er gehörte zur Generation unmittelbar vor dem Dreißigjährigen Krieg und nahm gemeinsam mit seinen Brüdern und Vettern Aufgaben innerhalb der Hauspolitik wahr; so unterzeichnete er gemeinsam mit seinem älteren Bruder und verwandten Regenten eine Urkunde, in der die Führung des Hauses Österreich neu geregelt wurde. ([turn0search1])
In späteren Jahren schlug er den geistlichen Weg ein und wurde Mitglied des Deutschen Ordens in der österreichischen Ballei, wo ihm kurz vor seinem Tod der Posten des Landkomturs übertragen wurde; als designierter Nachfolger im Amt des Hochmeisters blieb sein Aufstieg jedoch unvollendet. ([turn0search1][turn0search15])
Maximilian Ernst blieb unverheiratet und kinderlos; zeitgenössische Überlieferungen erwähnen einen außerehelichen Sohn, der jedoch früh verstarb. ([turn0search1])
Seine Stellung innerhalb der Habsburgischen Familienkonstellation und seine Einbindung in Ordensämter illustrieren die vielfältigen Lebenswege, die Mitgliedern hochadeliger Häuser – jenseits dynastischer Eheverknüpfungen – im frühneuzeitlichen Europa offenstanden, sowie die Bedeutung religiöser Institutionen für die Karrieregestaltung nicht regierender Prinzen.