Joseph Ferdinand Maria, Graf
Haus: Salern
* 24.09.1718 (Berg bei Kling) – † 07.12.1805 (München) München /St. Peter
Kinder
Keine Kinder erfasst
Joseph Ferdinand Maria von Salern, ein illegitimer Spross des bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria, nimmt eine besondere Stellung in der wittelsbachischen Familiengeschichte ein. Er entstammte einer Verbindung des Kurfürsten mit der Gräfin Maria Maximiliana von Preysing. Trotz seiner außerehelichen Geburt wurde er in den Adelsstand erhoben und erhielt den Titel eines Grafen von Salern, was ihm eine gesicherte Position innerhalb der höfischen Hierarchie Münchens verschaffte.
Seine Laufbahn war primär militärisch und administrativ geprägt. Er bekleidete hohe Offiziersränge in der bayerischen Armee und wirkte zudem als Inhaber bedeutender Hofämter. In der Münchener Gesellschaft des Barock galt er als geschätztes Mitglied des Hofstaates, das durch seine Herkunft eine natürliche Nähe zum kurfürstlichen Haus besaß.
Historisch bedeutsam ist Joseph Ferdinand Maria vor allem als Begründer der gräflichen Linie von Salern. Diese Nebenlinie der Wittelsbacher trug über Generationen hinweg zur kulturellen und politischen Stabilität des Kurfürstentums bei. Sein Wirken illustriert den Umgang des bayerischen Herrscherhauses mit seinen illegitimen Nachkommen, denen durch Standeserhöhungen und die Zuweisung von Gütern ein standesgemäßes Leben ermöglicht wurde, ohne die offizielle Thronfolge zu tangieren. Als Repräsentant des bayerischen Adels blieb er fest in den Strukturen des Absolutismus verwurzelt und sicherte durch seine Loyalität den dynastischen Einfluss in der Landesverwaltung.
Seine Laufbahn war primär militärisch und administrativ geprägt. Er bekleidete hohe Offiziersränge in der bayerischen Armee und wirkte zudem als Inhaber bedeutender Hofämter. In der Münchener Gesellschaft des Barock galt er als geschätztes Mitglied des Hofstaates, das durch seine Herkunft eine natürliche Nähe zum kurfürstlichen Haus besaß.
Historisch bedeutsam ist Joseph Ferdinand Maria vor allem als Begründer der gräflichen Linie von Salern. Diese Nebenlinie der Wittelsbacher trug über Generationen hinweg zur kulturellen und politischen Stabilität des Kurfürstentums bei. Sein Wirken illustriert den Umgang des bayerischen Herrscherhauses mit seinen illegitimen Nachkommen, denen durch Standeserhöhungen und die Zuweisung von Gütern ein standesgemäßes Leben ermöglicht wurde, ohne die offizielle Thronfolge zu tangieren. Als Repräsentant des bayerischen Adels blieb er fest in den Strukturen des Absolutismus verwurzelt und sicherte durch seine Loyalität den dynastischen Einfluss in der Landesverwaltung.