Amerikanerblock
| Kategorie | Wohnungsbau |
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Der Amerikanerblock entstand 1929–1931 als letzter Bauabschnitt der großen GEWOFAG-Siedlung Neuhausen. Seine Bezeichnung geht tatsächlich auf amerikanische Kredite zurück.
Der damalige Münchner Oberbürgermeister Karl Scharnagl hatte zur Finanzierung der städtischen Wohnungsbauvorhaben Kredite aus den USA ausgehandelt. Der Name „Amerikanerblock“ erinnert an diese besondere Finanzierung.
Der Block liegt am Steubenplatz, zwischen Steubenstraße, Karl-Schurz-Straße und Washingtonstraße. Auch die Straßennamen verweisen auf den amerikanischen Zusammenhang.
ArchitekturDer Amerikanerblock unterscheidet sich deutlich von den übrigen Bauten der Siedlung:
- fünf Geschosse
- geschlossener, großer Innenhof
- vierflügelige Anlage
- abgerundete Gebäudeecken
- sachliche Fassadengestaltung
- Klinkerelemente an Eingängen und Balkonen
- plastischer Schmuck von Erwin Kurz
Die Planung des Blocks stammt von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert. Die Gesamtplanung der Siedlung Neuhausen lag bei Hans Döllgast.
Der historische ZusammenhangDamit ist der Amerikanerblock ein interessantes Beispiel für eine frühe Verbindung zwischen amerikanischem Kapital und Münchner kommunalem Wohnungsbau:
1928–1931 – Siedlung Neuhausen
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GEWOFAG als städtische Wohnungsbaugesellschaft
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amerikanische Kredite
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Finanzierung des Amerikanerblocks
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städtischer Wohnungsbau
Das ist allerdings nicht der Marshallplan-Wohnungsbau der Nachkriegszeit. Der Amerikanerblock entstand bereits vor dem Zweiten Weltkrieg. Die amerikanischen Kredite stammen aus der internationalen Kreditfinanzierung der Weimarer Republik bzw. der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. In der Weltwirtschaftskrise wurden diese amerikanischen Kredite dann teilweise wieder abgezogen.
Quelle: ChatGPT (Abruf am 19.08.2026)
Baudenkmäler
| Name | Straße | Stadtteil |
|---|---|---|
| Amerikanerblock (Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard) | Steubenplatz 0 | 9. Neuhausen-Nymphenburg – Neuhausen |