Geschichte Landshuts
| Autor:in | Tausche Gerhard, Ebermeier Werner |
|---|---|
| Verlag | C.H. Beck |
| Buchart | Broschiert |
| Erscheinung | September 2003 |
| Seiten | 174 S. |
| ISBN / B3Kat | 3406510485 (9783406510489) |
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| Kategorie | Bayern |
| Ort / Straße | Landshut |
Beschreibung
Acht Jahrhunderte sind vergangen, seit der Witteisbacher Herzog Ludwig der Kelheimer 1204 am Fuße des Hofbergs die Stadt Landshut gründete. Aus einer kleinen, den Auwäldern der Isar mühsam abgerungenen Siedlung wurde ab dem 14. Jahrhundert eine wirtschaftlich und kulturell prosperierende Stadt. Noch heute beeindruckt sie mit Renaissancebauten von einmaliger kunsthistorischer Bedeutung. Eine tiefe Zäsur bildete der Dreißigjährige Krieg, der zusammen mit der Pest Landshul schwer in Mitleidenschaft zog. Größere Bedeutung erlangte die Stadt erst wieder im 19. Jahrhundert, als sie für einige Jahrzehnte die bayerische Landesuniversität, die heutige Ludwig-Maximilians-Universität in München, beherbergte. Heute bildet Landshut als Regierungshauptstadt von Niederbayern den Mittelpunkt einer an Kulturgütern reichen und wirtschaftlich aufstrebenden Region. Die Autoren, beide ausgewiesene Kenner, bieten anläßlich des Gründungsjubiläums 2004 erstmals eine konzise, gut lesbare und reich illustrierte Gesamtdarstellung der Stadtgeschichte.
Das 1204 gegründete Landshut ist heute weit über Deutschland hinaus bekannt durch das eindrucksvolle Historienspiel der «Landshuter Hochzeit», dem alle vier Jahre Zehn tausende von Besuchern beiwohnen. Es erinnert an die Eheschließung zwischen Herzog Georg dem Reichen und der Tochter des Polenkönigs Kasimir IV. im Jahr 1475, die nicht nur eines der größten höfischen Feste des Mittelalters war, sondern auch die Glanzzeit Landshuts als historisches Zentrum Altbayerns einläutete. Noch heute beeindruckt die Stadt mit Renaissancebauten von einmaliger kunst- geschichtlicher Bedeutung. Anlässlich des Gründungsjubiläums 2004 bietet dieser Band erstmals eine konzise, gut lesbare und reich illustrierte Gesamtdarstellung der Stadtgeschichte.
Vorwort
Frühe Besiedlung an der Isar
Die Gründung der Stadt
- Otto von Witteisbach und das Herzogtum Bayern
- Die Witteisbacher und der Bischof von Regensburg
- Die Gründung der Stadt
- Städtegründungen als politisches Machtmittel
- Das Werden der Stadt
- Das Heilig-Geist-Spital zu Landshut
- Landshut - Hauptstadt des Herzogtums Bayern
- Die erste bayerische Landesteilung
Wirtschaftliche Blüte in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts
- Landshut und Ludwig der Bayer
- Freyung und Bartlmädult
- Die Anfänge des Herzogtums Bayern-Landshut
Die reichen Herzöge von Bayern-Landshut
- Herzog Heinrich der Reiche und die Bürger
- Landshut - Herzogs- und Bürgerstadt
- Die Landshuter Hochzeit 1475
- Landshut - Burghausen - Ingolstadt
- Das Ende der Landshuter Witteisbacher
Landshut - eine Stadt der Renaissance
- Die Residenz
- Stadt der Künstler und Gelehrten
- Die Burg Trausnitz
Der Dreißigjährige Krieg
Die bayerische Landstadt im 18. Jahrhundert
- Spanischer Erbfolgekrieg
- Österreichischer Erbfolgekrieg
- Die «Hexe» Veronika Zerritsch
- Neue Nutzung der Burg Trausnitz
- Bayerischer Erbfolgekrieg
- Pfalzgraf Wilhelm von Birkenfeld-Gelnhausen
- Erster und Zweiter Koalitionskrieg
- Die Landshuter Fronleichnamsprozession
Das geistliche Landshut
- Das Kloster Seligenthai
- Die Dominikaner
- Die Franziskaner
- Das Franziskanerinnenkloster Heilig Kreuz
- Das Kollegiatstift St. Martin und Kastulus
- Das Kapuzinerkloster
- Das Kapuzinerinnenkloster Maria Loreto
- Das Jesuitenkolleg
- Das Kloster der Ursulinen
Das 19. Jahrhundert
- Landshut und die Landesuniversität
- Kriegswirren um Landshut
- Die Universität in Landshut
- Verlegung der Universität nach München
- Landshut bis 1848
- Landshut auf dem Weg ins Industriezeitalter
- Landshut - die Schulstadt
- Berühmte Personen in der Stadt
Landshut im 20. Jahrhundert
- Landshut um die Jahrhundertwende
- Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg
- Die Nachkriegszeit
- Landshut heute
Zeittafel
Literatur
Bildnachweis