Die Prinzregentenzeit
Gesellschaft und Politik während der Ära des Prinzregenten Luitpold in Bayern
Leitfaden:
Bitte einen Themenbereich auswählen
Im bunten Zauber des berühmtesten Volksfestes der Welt kämpfen zwei Frauen in Zeiten der Umwälzung um Aufstieg, Anerkennung und Liebe. Der große Frauenroman zum größten Fest der Welt. In diesem Jahr gehen wir mit dem großen ARD-Mehrteiler »Oktoberfest 1900« auf die Wiesn und feiern ein mitreißendes Lesefest mit diesem Roman.
München, 1900: Dass sie ein einfaches Schankmädchen war, muss Colina verheimlichen. Denn jetzt ist sie aufgestiegen zur Gouvernante der jungen, eigenwilligen Clara. Deren Vater, der Brauereimagnat Prank, strebt nach Macht und Einfluss auf dem Oktoberfest. Auch Claras Verheiratung soll dabei helfen. Aber Clara will sich seinen Befehlen nicht unterordnen. Trotz Colinas Warnung flieht sie von zu Hause. Der Skandal droht alles zu zerstören. Doch dann entwickelt Colina mitten im Glanz und Getriebe des Oktoberfestes einen gewagten Plan: für sich und Clara will sie eine neue Chance aufs Glück erkämpfen.
»Das Oktoberfest ist ein überwältigender Ort, an dem man in einen Strudel gerät, der einem den Atem nimmt.«
Martina Gedeck, Hauptdarstellerin im großen ARD-Mehrteiler »Oktoberfest 1900«
- Verzeichnis der Abkürzungen
- Vorwort
- Die Wurzeln einiger staatsrechtlicher und politisch-ideologischer Gegebenheiten der Prinzregentenzeit im 19. Jahrhundert
- Königtum und Regierung im Zeichen des Niedergangs der Kabinettspolitik alten Stils
- Die Krise des „Systems Lutz“ (1881–1884)
- a) Die Folgen des Umschwungs in der deutschen Innenpolitik seit dem Jahre 1879 in Bayern
- b) Föderalistische Ansätze in Bayern auf dem Gebiet der Finanz- und Wirtschaftspolitik
- Die Regentschaft in Bayern
- a) Ludwig II., sein Kabinettssekretariat und die Regierung Lutz
- b) Politische Aspekte der Finanznot der königlichen Kabinettskass
- c) Ludwig II. und die königlichen Prinze
- d) Die Hofpartei
- e) Die Hofgeistlichen
- f) Presse und öffentliche Meinung
- g) Die Einsetzung der Regentschaft
- Das Fortbestehen des nationalliberalen Führungsanspruchs
- Die innenpolitische Entwicklung von 1886 bis 1890
- Regierung und Opposition bis zu den Landtagswahlen von 1887
- a) Das Rücktrittsgesuch des Gesamtstaatsministeriums
- b) Wachsender Widerstand gegen die Regierungspolitik im Zusammenhang mit den kirchenpolitischen Verhältnissen
- c) Die Landtagswahlen von 1887
- d) Aushöhlung der Verfassung — die Reaktion des Landtages
- e) Das Programm des Bayerischen Zentrums
- f) Die Stellung der Geheimkanzlei des Prinzregenten
- Das Ende des Kulturkampfes in Bayern und das Hervortreten neuer Kräfte
- a) Das bayerische Staatskirchentum im 19. Jahrhundert
- Johann Michael Sailer
- Adel und Bürokratie
- "Bürger, Bauer, Proletarier"
- Restauration unter Ludwig I.
- Kirche und Restauration
- b) Die päpstliche Enzyklika „Officio Sanctissimo“
- c) Der Bayerische Katholikentag von 1889
- d) Die Auflösung der kirchenpolitischen Auseinandersetzungen in gesellschaftspolitische Machtkämpfe
- Spannungen innerhalb der liberalen Parteien
- Die kirchenpolitischen Debatten im bayerischen Landtag
- Krone und Hofkamarill
- Der "neue Kurs" im teich und ide Reichstagswahlen in Bayern
- Diekirchenpolitischen Debatten im bayerischen Reichsrat
- Die Lösung der Altkatholikenfrage
- Nuntius Agliardi und Pfarrer Schröder von Oberammergau
- Versteckte Angriffe auf den Prinzregenten
- Die Verbindung des Deutschen Katholikentages in München
- Der Rücktritt Johanns von Lutz als Kultusminister
- Die Schwächung des linken Flügels des Bayerischen Zentrumms
- Staatskirchliche Maßnahmen bei der Besetzung bayerischer Bischofsstühle
- Der Zerfall des konstitutionellen Verfassungsstaates
- Bayern und das Reich
- Unitarische Tendenzen und Reichsverdrossenheit
- Die innere Schwäche des bayerischen Regierungssystems
- Die Königsfrage
- Prinzregent Luitpold und der Welfenfonds
- Der "Fall Klug"
- Reaktionär-militaristische Tendenzen bei der Einführung der Militärgerichtsordnung von 1898
- Preußischer Militarismus und Füderalismus
- Wehr- und Gesellschaftsverfassung
- Das Dilemma der bayerischen Regierung: Ministerium Crailsheim - Geheimkanzlei Hofpartei
- Der "Moskauer Vorfall"
- Die Abberufung des bayerischen Kriegsministers von Safferling
- Offizierskorps und Volk
- Sieg der Reaktion
- Niederlage Bayerns
- Die Vorlage der Militärstrafgerichsornung im Bundersras
- Kaiser Wilhelm II. und Prinzregent Luitpold
- Die Volage der Militärstrafgerichtsordnung im Reichstag - die Verabschiedung des Gesetze
- Die Krise des bundesstaatlichen Prinzips
- Die Wende von 1890
- Zunehmende Bestimmung des Politischen durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Grundelemente
- Neuorientierung der Sozialdemokratischen Partei Bayerns
- Die Krise der Landwirtschaft und die Bauernbündische Bewegung
- Die Landtagswahlen von 1893
- Neuorientierung des Bayerischen Zentrums
- Das Erstarken der gesellschaftlichen und politischen Kräfte des Volkes
- Von der Landtagswahlgesetzgebung zum Ministerium Hertling
- Das Bündnis zwischen Zentrum und Sozialdemokraten
- a) Das Scheitern der Sozialdemokraten auf dem Lande
- b) Die Landtagswahlen von 1899
- Das Landtagswahlgesetz von 1906
- a) Die Notwendigkeit der Wahlrechtsreform
- Die Entwicklung von 1808 - 1848
- Wahlrechtsnorm und Wahlrechtseirklichkeit 1948 - 1893
- Das Abbröckeln der traditionell nationalliberalen Vorherrschaft
- b) Der Sturz des Ministeriums Crailsheim und die Verabschiedung des Landtagswahlgesetzes
- Der Sieg des konservativen Flügels im Zentrum und das Ministerium Hertling
- Die Prinzregentenzeit — eine Epoche des Übergangs
Anhang
- Ungedruckte Quellen
- Gedruckte Quellen
- Zeitungen
- Literaturnachweis
- Schaubilder und Tabellen
Register
- Personenregister
- Sachregister