Centa Hafenbrädl
| Geboren | 3. 5. 1894 [Übersee am Chiemsee] |
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| Gestorben | 29. 12. 1973 [Haar] |
| Beruf: | Kommunalpolitikerin, Stadträtin |
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Centa Hafenbrädl war eine Münchner CSU-Politikerin und Stadträtin. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete sie in der Wohlfahrtspflege und ab 1921 im Sozialministerium. Nach 1945 leitete sie die Münchner Nothilfe und gehörte von 1947 bis 1970 dem Münchner Stadtrat an.
Politisch vertrat sie einen konservativen Kurs, geprägt von starkem Antikommunismus sowie dem Einsatz für Moral und Sittenstrenge. Sie engagierte sich im Sozialbereich und bei der Caritas, sorgte aber auch für umstrittene Entscheidungen. Bekannt wurde etwa ihr Einsatz für die Sperrbezirksverordnung von 1956, die Prostitution aus der Münchner Innenstadt verdrängen sollte, später jedoch als rechtswidrig aufgehoben wurde.
